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Computerschädlinge

Geschrieben von DocChicago

Trojanische Pferde (Trojaner) 

Als Trojanisches Pferd, auch kurz Trojaner (engl. Trojan) genannt, bezeichnet man ein Programm, das als nützliche Anwendung getarnt ist, im Hintergrund aber ohne Wissen des Anwenders eine ganz andere Funktion erfüllt.

Bezogen auf den assoziativen Ursprung des Begriffs Trojanisches Pferd der Mythologie, ist die gebräuchliche Kurzform nicht ganz unproblematisch zu sehen, da die Trojaner eigentlich die Opfer des Trojanischen Pferdes geworden sind.

Trojaner
Trojanische Pferde entern Ihren Computer
Ein Trojanisches Pferd zählt zur Familie unerwünschter bzw. schädlicher Programme, der so genannten Malware. Es wird umgangssprachlich häufig mit Computerviren synonym verwendet, sowie als Oberbegriff für Backdoors, Rootkits und Ähnliches gebraucht, ist davon aber klar abzugrenzen.

Verbreitung 

Trojanische Pferde können entweder über Datenträger auf Computer gelangen oder im Internet, z.B. in Tauschbörsen, an beliebige Teilnehmer verteilt werden. Die Verbreitung des Trojanischen Pferdes erfolgt somit oft durch den Anwender eines Computers selbst. Je nach Bedeutsamkeit des Scheinprogramms steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Anwender das Programm an weitere Anwender weitergibt.

Ein alternativer Weg der Verbreitung von Trojanischen Pferden ist der Versand im Anhang von E-Mails. Dafür wird meistens ein Computerwurm verwendet, der das Trojanische Pferd transportiert. Der Trojaner selbst wird dadurch, dass er sich augenscheinlich verbreitet, jedoch nicht zu einem Virus. Vielmehr kommen hier zwei Schädlinge in Kombination zum Einsatz: Der Wurm, welcher im Anhang das Trojanische Pferd transportiert.

Schutz vor Trojanern 

Den einzig wirkungsvollen Schutz vor Trojanischen Pferden bietet der Verzicht auf die Benutzung von Programmen aus unbekannten oder unsicheren Quellen. Als besonders gefährlich einzustufen sind hierbei, wie bei jeder Malware, Anbieter von Programmen bzw. Dienstleistungen am Rande der Legalität wie z.B. "Geknackte" Marken-Software oder Pornographie.

Viele Antivirenprogramme erkennen neben Computerviren auch weitere Malware, darunter eine Vielzahl bekannter Trojanischer Pferde. Ihre Erkennungsrate erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wird ein Trojanisches Pferd erkannt, bevor der Anwender es startet, ist der Schutzmechanismus recht wirkungsvoll, wohingegen bereits ausgeführte Trojanische Pferde von der Antivirensoftware nur bedingt zuverlässig aus dem System entfernt werden können. Gleiches gilt für die Schadsoftware, welche eventuell durch ein Trojanisches Pferd installiert wurde. Auch gelingt es zahlreichen Trojanischen Pferden, die Antivirensoftware zu deaktivieren oder das System derart zu manipulieren, dass sie von der Software nicht mehr entdeckt werden.

Personal Firewalls oder andere Programme zur Netzwerküberwachung bieten keinen Schutz vor der Installation eines Trojanischen Pferdes, können unter Umständen aber nach einer Infektion auf unautorisierte Netzwerkkommunikation aufmerksam machen und diese im günstigsten Fall unterbinden. Einige Personals Firewalls bieten als zusätzlichen Schutz auch eine Überwachung der Autostarteinträge des Systems, was dem Anwender einen Hinweis auf eine Trojanerinstallation liefert, wenngleich auch die Firewallsoftware von zahlreichen Trojanischen Pferden deaktiviert und nicht selten überlistet werden kann.

 

Mehr Informationen über Trojanische Pferde bei Wikipedia

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