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Baustelle Dorffelder Straße geflutet

Geschrieben von Christian Wolff

Finanzdiskussion, später Starttermin, mangelhafter Kies und jetzt auch noch ein Rohrbruch: Die Baustelle Dorffelder Straße sorgt bei Anwohnern für anhaltenden Unmut. Am Freitagmorgen stand die Fahrbahn unter Wasser.

Um die Mittagszeit hatten Mitarbeiter der Wasserversorgung Beckum GmbH das Leck beseitigt. Mit Hilfe der ohnehin vorhandenen Baufahrzeuge wurde die Schadensstelle aufgebaggert. Wie ein Fluss mutete am Freitagmorgen die Dorffelder Straße an. Nach einem Rohrbruch waren mehrere Haushalte ohne Wasser. Foto: Christian Wolff Die Baustelle an der Dorffelder Straße scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Nach den langen Diskussionen um Anliegerbeteiligungen und dem verspäteten Start im September 2017 gibt es nun weitere Verzögerungen.

Dass die längst geplante Asphaltierung des Abschnitts zwischen Hauptstraße und Plaßkamp aufgrund mangelhaften Unterbaus auf sich warten lässt, ist nicht das einzige Ärgernis, das die Anwohner in diesen Tagen beschäftigt. Am Freitagmorgen standen sie dazu noch einer Seenplatte gegenüber: Nach einem Wasserrohrbruch wurde ein Großteil der Baustelle Dorffelder Straße geflutet. Das Wasser stand bis zum Bordstein. Wie die „AZ“ vor Ort erfuhr, waren 27 Haushalte den gesamten Vormittag über ohne Wasser.

„Um 5.43 Uhr ging eine erste Schadensmeldung bei uns ein“, sagt Horst Ströter, Disponent in der Einsatzzentrale der Feuerwehr Ahlen. Anschließend wurde die Wasserversorgung Beckum informiert. Zunächst wurden nur Druckschwankungen in der Wasserleitung festgestellt. Wenig später stand fest, dass ein Rohrbruch vorlag.

Fast schon „schiffbar“: Die Dorffelder Straße am Morgen nach dem Rohrbruch. Foto: privat


"Um 5.43 Uhr ging eine erste Schadensmeldung ein"

Horst Ströter, Einsatzzentrale Feuerwehr Ahlen


Den ganzen Vormittag über war ein Team der Wasserversorgung Beckum mit dem Fall beschäftigt. Nach dem Abdrehen der Leitungen konnte kein weiteres Wasser auf die Dorffelder Straße strömen. Der verbliebene „See“ musste nach und nach in den Kanal gepumpt werden. Gegen 8 Uhr war der Wasserspiegel so weit gesunken, dass die Baustraße wieder problemlos passiert werden konnte.

Die ohnehin vorhandenen Baufahrzeuge wurden gleich genutzt, um tief in den Boden einzudringen, wo die beschädigte Stelle lag. Um die Mittagszeit konnten die Anwohner aufatmen: Mit dem Umlegen des Hydranten waren sie wieder ans Wassernetz angeschlossen.

Der Unmut bleibt dennoch. Im Rahmen einer Qualitätskontrolle hatte sich nämlich gezeigt, dass die Korngrößenverteilung im verbauten Schotter möglicherweise nicht den erforderlichen Ansprüchen genügt, wie Stadtpressesprecher Frank Merschhaus mitteilte. Die Feinanteile im Schotter seien zu hoch, was hinsichtlich der Dauerhaftigkeit der Straße zu Problemen führen könne. Deswegen seien die Asphaltierungsarbeiten aufgeschoben worden.

Ursprünglich sollten bereits Mitte April Asphaltierungen im ersten Bauabschnitt vorgenommen werden. Die Nachbarschaft war schriftlich gebeten worden, Fahrzeuge außerhalb der Fahrbahn abzustellen.

az logoAhlener Zeitung, Bericht: Christian Wolff

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