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Tradition zukunftsweisend belebt

Geschrieben von Anja Kleykamp

Der Förderverein „Kulturgut Samson“ ist als beispielhaftes ehrenamtliches Projekt durch die Westfalen-Initiative ausgezeichnet worden. Neben einer Anschubfinanzierung erhielten die Aktiven das Prädikat „Starterprojekt“ im Wettbewerb „Westfalen-Beweger“.

Freuen sich über die Prämierung des Fördervereins „Kulturgut Samson“ als „Starterprojekt“: Wolfgang Graf von Ballestrem (Förderer „Kulturgut Samson“), Michael Vorderbrüggen (Bankdirektor Volksbank eG Ahlen), Wilhelm Wienker (Vorsitzender „Kulturgut Samson“), Dr. Karl-Heinrich Sümmermann (Vorstand „Westfalen-Initiative“) und Christian Wolff (Schriftführer „Kulturgut Samson“, v.l.). Foto: Christoph Boll Hoher Besuch im „Kulturgut Samson“: Dr. Karl-Heinrich Sümmermann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „ Westfalen-Initiative“, überbrachte dem Förderverein am Donnerstag einen Scheck über 2000 Euro und die Auszeichnung als „Starterprojekt“.

Der Vorstand, der sich die Rettung und Wiederbelebung des Gebäudeensembles um den alten Landgasthof Tönnishäuschen auf die Fahne schreibt, hatte sich mit seinem Projekt als einer der besten zehn Bewerbungen qualifiziert. Für die Förderung als „Westfalen-Beweger“ hatten sich zuvor 60 Initiativen beworben.

„Hier übernehmen Menschen Verantwortung für ihr Lebensumfeld und die Ortsgemeinschaft. Wenn das Haus Samson wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, profitieren davon alle Menschen sowie die Vereine und Verbände im Umfeld“, würdigte Sümmermann das Engagement des Vereins. Die Jury sei stark beeindruckt und habe das Starterprojekt als „Westfalen-Beweger“ ausgezeichnet.

„Die große Hürde, die wir überwinden müssen, ist der Kauf der Anlage“, räumte Vorsitzender Wilhelm Wienker ein. Der Verein stehe aber in engem Kontakt mit der Eigentümerfamilie, die großes Entgegenkommen zeigt und das Konzept befürwortet. Man sei zuversichtlich, den Gebäudekomplex zu guten Konditionen kaufen zu können, um dann Schritt für Schritt an die Sanierung gehen zu können. Und da gibt es genug zu tun, wie sich Sümmermann beim Rundgang überzeugen konnte. Der rührige, erst vor zwei Jahren gegründete Verein hat mittlerweile 130 Mitglieder, darüber hinaus viele Förderer und Unterstützer. „Sie alle haben ideelle, finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützung zugesagt“, ergänzte Schriftführer Christian Wolff.

Ein besonderer Coup ist den Aktiven mit der Gewinnung von Gloria Fürstin von Thurn und Taxis als Schirmherrin gelungen. Über die Zusage freut sich der Vorstand, bestand doch früher eine Poststation im Haus Samson.

Der frühere Landgasthof Tönnishäuschen im Herzen des Kreises Warendorf. Foto: Archiv„Das Projekt verbindet Geschichte mit Zukunft und stärkt soziale Strukturen“, machte Michael Vorderbrüggen als Direktor der Volksbank eG deutlich, warum sich das Geldinstitut an der Auszeichnung beteiligt. Konkrete Nutzungsmöglichkeiten gibt es bereits, wenn der Kauf perfekt ist. Zwei Wohnungen sollen vermietet werden, und für den Künstler Martin Hatscher ist zudem ein Raum vorgesehen, den er als Malatelier nutzen kann. In den Scheunen könnte künftig die Mineralogie- und Geologiesammlung des Heimatförderkreises untergebracht werden, die gastronomischen Räumlichkeiten sollen erhalten bleiben und die Postgeschichte auf der Tenne dokumentiert werden, wo einst auch das Landgestüt Warendorf eine Außenstelle hatte.

Der Vorstand benötigt jetzt dringend weitere Spenden für den Erwerb; ein Großteil ist bereits vorhanden. „Wenn Sie weiterhin so aktiv sind und das nachweisen können, eventuell sogar mit dem Kaufvertrag, dann könnten wir uns einen Anschlusspreis im kommenden Jahr vorstellen“, feuerte Dr. Karl-Heinrich Sümmermann zu weiteren Aktivitäten an. 15 000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

"Das Projekt verbindet Geschichte mit Zukunft und stärkt soziale Strukturen."
Michael Vorderbrüggen

„Das Projekt verbindet Geschichte mit Zukunft und stärkt soziale Strukturen“, machte Michael Vorderbrüggen als Direktor der Volksbank eG deutlich, warum sich das Geldinstitut an der Auszeichnung beteiligt. Konkrete Nutzungsmöglichkeiten gibt es bereits, wenn der Kauf perfekt ist. Zwei Wohnungen sollen vermietet werden, und für den Künstler Martin Hatscher ist zudem ein Raum vorgesehen, den er als Malatelier nutzen kann. In den Scheunen könnte künftig die Mineralogie- und Geologiesammlung des Heimatförderkreises untergebracht werden, die gastronomischen Räumlichkeiten sollen erhalten bleiben und die Postgeschichte auf der Tenne dokumentiert werden, wo einst auch das Landgestüt Warendorf eine Außenstelle hatte.

Der Vorstand benötigt jetzt dringend weitere Spenden für den Erwerb; ein Großteil ist bereits vorhanden. „Wenn Sie weiterhin so aktiv sind und das nachweisen können, eventuell sogar mit dem Kaufvertrag, dann könnten wir uns einen Anschlusspreis im kommenden Jahr vorstellen“, feuerte Dr. Karl-Heinrich Sümmermann zu weiteren Aktivitäten an. 15 000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

az logoAhlener Zeitung, Bericht: Anja Kleykamp

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