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Bosenberg Säcke Fall fürs Museum

Geschrieben von Christian Wolff

Das Beckumer Zementmuseum ist seit Samstag um Exponate aus Vorhelm reicher: Original-Zementsäcke vom Werk Bosenberg (1930 bis 2007) übergab Michael Brinkkötter an das Ausstellungsteam.

Roman Senger, Michael Brinkkötter und Werner Haverkemper (v.l.). Foto: Christian WolffGut ein Jahrzehnt nach der Schließung des Zementwerks Bosenberg stieß Michael Brinkkötter auf einen Satz unbenutzter Zementsäcke. „Die hat mir damals jemand besorgt, bevor der Betrieb geschlossen wurde“, erinnert sich der Vorhelmer. „Aber ich denke, im Museum sind sie besser aufgehoben als auf meinem Dachboden.“

Gesagt, getan: Am Samstag machte sich Michael Brinkkötter gemeinsam mit seinen Oldtimer-Lkw-Freunden auf den Weg nach Beckum. In der ehemaligen Mühle Kötting, die unmittelbar am Werseradweg liegt, haben einige Gleichgesinnte vor acht Jahren ein Zementmuseum eingerichtet. „Die Bosenberg-Relikte passen wunderbar in unsere Sammlung“, freute sich Werner Haverkemper, der die 18 Besucher am Wochenende empfing.

Mehrere Oldtimer-Lastwagen steuerten am Samstag die ehemalige Mühle Kötting in Beckum an. Dort haben Gleichgesinnte vor acht Jahren ein Museum eingerichtet, das die Geschichte des Zementreviers dokumentiert. Mit Original-Relikten aus dem Vorhelmer Bosenberg-Werk wurde die Sammlung nun ergänzt. Foto: Christian Wolff „Wir sind eine lockere Interessengemeinschaft mit acht Lkw-Oldtimern, die sich wechselseitig in Vorhelm, Gütersloh, Versmold oder Arnsberg-Hüsten mit ihren historischen Fahrzeugen trifft, um gemeinsame Ausfahrten zu unternehmen“, erklärte Michael Brinkkötter den Beckumer Gastgebern. „Dabei verbinden wir unsere Touren auch immer mit kulturellen Zielen.“ In diesem Fall führte der Weg über Vorhelm, Enniger und Ennigerloh nach Roland, von dort aus nach Beckum. Vier Hingucker beteiligten sich daran: Mit einem Daimler-Benz 4500 S aus dem Jahr 1941 war Horst Zimmerling mit von der Partie, Gerd Pahlkötter steuerte weinen Daimler-Benz 5000 L aus dem Jahr 1949, Michael Brinkkötter machte sich mit seinem Feuerwehr-Tanklöschfahrzeug TLF 14/54 aus dem Jahr 1955 auf den Weg und Hermann Huxol sorgte mit einer Sattelzugmaschine Mercedes LS 1623 aus dem Jahr 1967 für staunende Blicke am Straßenrand.

Neben Werner Haverkemper übernahmen Roman Sengen und Heiner Schleimer die Führung durchs Zementmuseum. Zunächst präsentierten sie einen Film über das Beckumer Zementrevier, danach ging es in zwei Gruppen durch die Ausstellung. Anhand von Dokumenten, Bildern und Modellen konnte die Entwicklung des Rohstoffabbaus sowie der Produktion nachvollzogen werden. Ein Kernstück des Museums bildet ein intaktes Zementlabor mit Qualitätskontrolle und die Bestimmung der Zementgüte.

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