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Soldaten sammelten mit

Geschrieben von Ralf Steinhorst

Wer sich am Samstagmorgen zum Auftakt der Aktion „Ahlen putz(t) munter“ an der Alten Mühle einfand, konnte sich die Augen reiben: Die Vorhelmer wurden durch 35 Soldaten ihrer Patenkompanie des Aufklärungsbataillons 7 verstärkt.

Mit Unterstützung der Patenkompanie kamen eine Menge Helfer zum Müllsammeln zusammen„Wie viele Soldaten brauchst du noch?“, war die von Organisationsleiter Gregor Wiehaup bei der Einteilung der Gruppen meistgestellte Frage. An den Luxus der neuen Personalstärke bei der Müllsammelaktion musste er sich erst gewöhnen, hatte sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr glatt verdoppelt.

Über den freiwilligen Einsatz der Soldaten freute sich auch Josef Remmert , Vorsitzender der organisierenden Interessengemeinschaft der Vorhelmer Vereine (IGVVV). „Die Patenkompanie ist Mitglied bei uns und hat sofort reagiert: Wir sind dabei.“

„Name, Dienstgrad, muss ich ‚Sie‘ sagen?“, machte Christoph Kaldewei erste Annäherungsversuche zu den uniformierten Mitsammlern. Das war aber schnell geklärt, das Miteinander lief ganz locker. „Wir sind ganz normale Bürger, die mithelfen, aufzuräumen“, kommentierte der Kompaniechef, Hauptmann René Rieckmann.

Gregor Wiethaup (vorn) instruierte die HelferGesammelt wurde in den sechs Bezirken Bahnhof, Bergeikel, Schäringer Feld, links und rechts des Hellbachs und im Dorffeld. Wobei die Gebiete dieses Mal ausgeweitet wurden, weil statt sechs Trupps zwölf unterwegs waren. So wurde der Müll erstmals auch hinter dem Bahnhof und an der Rolandstraße bis zur Bahnunterführung aufgelesen. „Damit haben wir eine ganz große Abdeckung“, zeigte sich Gregor Wiethaup zufrieden.

 

Auch die Soldaten, die freiwillig an der Aktion teilnahmen, hatten Freude, zumal das Wetter frühlingshaft mitspielte. „Es fördert ja auch die Gemeinschaft“, befand Sascha Dexheimer, was sein Kamerad Björn Hempel bestätigte: „So können wir gut die Patenschaft unterstützen.“ Soviel Mithilfe wurde beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen belohnt, als die Dorfjugend sich mit Süßigkeiten bedankte.

Besondere Fundstücke blieben in diesem Jahr aus, eine Spendenquittung, Reifen, eine Musikkassette und eine Bake gehörten da schon zu den außergewöhnlichen Dingen. Der Müll insgesamt war zwar weniger, ein großes Ärgernis blieb aber die große Zahl an Hundekotbeuteln. „Ich allein habe schon zehn gefunden“, zeigte sich unter anderem Anke Schwarte regelrecht verärgert.

Ahlener ZeitungAhlener Zeitung, Bericht: Ralf Steinhorst

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