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Mit dem Frosch durchs ganze Dorf

Geschrieben von Christian Wolff

Am 2. und 3. September wird in Vorhelm der zweite „Pöggskenmarkt“ ausgerichtet. Die Vorhelmer Vereinsspitzen und die Gewerbetreibenden stecken bereits mitten in den Planungen für die Großveranstaltung.

Als Vorsitzender der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände gab Josef Remmert (stehend) einen Überblick zum Dorfgeschehen und stimmte gemeinsam mit Guido Keil (l.) auf den „Pöggskenmarkt“ ein. Foto: Christian WolffVor zwei Jahren verwandelte sich die aus der Dreifaltigkeitskirmes entstandene „Dorffest-Biennale“ in den nach Wibbelts bekanntem Frosch benannten „Pöggskenmarkt“ – mit neuen Angeboten, bewährten Teilnehmern und einer eigenen Währung, dem „Pöggskentaler“. Das Ereignis steuert nun auf seine zweite Auflage zu. Am Dienstagabend stellte der Vorstand der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV) bei seiner Versammlung die Detailplanungen vor.

Vorsitzender Josef Remmert, nach längerer Krankheit genesen und daher jahreszeitlich später als geplant hinterm Rednerpult, freute sich über die fortgeschrittenen Vorarbeiten, die Schriftführer Guido Keil anschließend präsentierte. Im Vorfeld, hieß es, laufe ein Gewinnspiel unter dem Arbeitstitel „Mit Pöggsken durchs Dorf“.

Eine eigene Währung gilt beim „Pöggskenmarkt“: der „Pöggskentaler“. Foto: Christian WolffDer Markt startet am Samstag, 2. September, um 19 Uhr mit einem gemütlichen Dorffest. Der Sonntag, 3. September, wird ab 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst eingeläutet. Um 10.30 Uhr starten die Aktionen auf dem Dorfplatz. Veranstalter sind der Gewerbeverein und die Mitgliedsvereine der IG VVV. „Einige Höhepunkte stehen bereits fest“, so Keil. So bieten der St.-Marien-Kindergarten und dessen Förderverein ein Kinderschminken, flechten Zöpfe und organisieren einen Fahrzeugparcours. Karnevalisten, Schützen, Frauen und Landwirte präsentieren sich ebenso. Der Löschzug Vorhelm der Freiwilligen Feuerwehr stellt ein Fahrzeug zur Verfügung und beantwortet bereitwillig Fragen zur Technik. Schmackhafte Pellkartoffeln serviert unterdessen der Heimatverein im „Pilz“-Haus.

„Wir haben das Potenzial aber noch längst nicht ausgeschöpft. Weitere Akteure aus den Reihen der Vereine sind aufgerufen, ihre Vorschläge einzubringen und mitzumachen“, warb Guido Keil um Unterstützung. Die Getränke- und Imbiss-Stände werden über den Gewerbeverein organisiert, Helfer über die Vereine gestellt.

„Die Erlöse aller Stände fließen in eine gemeinsame Kasse, die der Gewerbeverein verwalten wird. Der Überschuss geht dann an die Vereine zurück oder kommt auf andere Weise der Dorfgemeinschaft zugute“, erklärte Keil. „Wir wollen bewusst keine Verkaufsveranstaltung sein.“ Im Vorfeld können „Pöggskentaler“ zu vergünstigten Konditionen erworben werden. „Beispielsweise haben die Gewerbetreibenden die Möglichkeit, diese in ihrer Kundschaft zu verteilen und Privatpersonen bekommen einen zusätzlichen Anreiz, die Veranstaltung zu besuchen“, sagte der Mitorganisator.

az logoAhlener Zeitung, Bericht: Christian Wolff

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