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Doch Rückruf des Kalenders

Geschrieben von Peter Harke

Um weitere Kosten für den Verein zu verhindern, lässt der Heimatverein Vorhelm nun doch die bisher verkauften Heimatkalender zurückrufen. Um das Monatsblatt für März 2017 – ein 40 Jahre altes Pressefoto – war ein Streit entbrannt, weil eine Ahlenerin nicht darauf abgebildet sein wollte.

Der Heimatverein Vorhelm bittet alle Kunden, die vor rund sieben Monaten im „Lädchen am Pilz“ den Historischen Heimatkalender 2017 erworben haben, diesen zurückzugeben. „Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet“, heißt es in einem aktuellen Aushang. Das Druckwerk hatte für landesweiten Wirbel gesorgt, weil sich eine heute in Ahlen lebende Frau auf einem 40 Jahre alten Gruppenfoto der „Mini-Nixen“ wiedererkannt hatte. Sie war mit der Veröffentlichung nicht einverstanden, fühlte sich in ihrer Ehre verletzt.

Daraufhin hatte sie Klage eingereicht (siehe auch hier). Um die Auflagen für den Vergleichsvorschlag des Landgerichts Münster zu erfüllen, hat sich der Vereinsvorstand vor einigen Tagen zu diesem Schritt entschlossen. Die Klägerin hatte den Heimatfreunden über ihre Anwältin zwar mitteilen lassen, dass sie auf den Rückruf des Kalenders verzichten würde, wenn der Verein dafür ihre Kosten zahlt, die vor dem Prozess entstanden sind.

Diese zusätzliche Finanzlast – eine vierstellige Summe ist bereits zu begleichen – möchte der Heimatverein jedoch vermeiden.

az logoAhlener Zeitung, Bericht: Peter Harke

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