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Schüler sorgten fürs Konzept

Geschrieben von Ralf Steinhorst

Künstlerische Arbeiten an der Augustin-Wibbelt-Schule: Der Förderverein ist erneut aktiv, um das Umfeld der Einrichtung nach Wünschen der Kinder neu zu gestalten. Jetzt ist die Bushaltestelle an der Reihe.

Die Schüler machen Ferien und die Eltern ackern: Maler Michael Wendt und die Fördervereins-Vorstandsmitglieder Sylvia Klett, Barbara Untiedt und Eva-Maria Lüring (v.l.) bereiten eine Kunstaktion an der Bushaltestelle vor. Foto: Ralf SteinhorstVor fast genau einem Jahr wurden die Figuren auf dem Vorplatz der Augustin-Wibbelt-Schule aus dem Projekt mit Künstler Jürgen Krass eingeweiht. Das Ziel: Dem Gebäude sollte man beim Anblick von der Schulstraße aus sofort ansehen, dass sich dort eine Schule befindet. Doch das Aufstellen und Aufhängen der Figuren reichte dem Förderverein der Schule noch lange nicht. Auch die Bushaltestelle und der benachbarte Telekom-Kabelverzweiger sollen künstlerisch gestaltet werden.

„Das geht ganz schön in die Arme“, spürte die Fördervereinsvorsitzende Sylvia Klett am Dienstagvormittag, was es heißt, ein Bushaltehäuschen mit Spachteln und Schleifpapier grundzureinigen. Einige weitere Mitglieder des Vereins nahmen sich ebenfalls zwei Tage Zeit, um diese Arbeiten zu verrichten.

Das weckte die Neugier bei einigen Autofahrern, die spontan anhielten und fragten, was für eine Aktion denn da ablaufe. Zunächst war der Kabelverzweiger dran – natürlich mit Erlaubnis der Telekom. Die hatte Barbara Untiedt im Vorfeld per E-Mail eingeholt. Ziemlich unkompliziert. „Die werben sogar dafür, dass ihre Verzweiger sauber sind oder künstlerisch aufgewertet werden“, staunte die Schriftführerin. So erstrahlt der Kasten nun nicht mehr in unsauberem Moosgrün, nachdem er mit Schleiffließ geschliffen wurde.

Nach einigem Hin und Her gab auch die Stadt ihre Genehmigung zur Gestaltung der Bushaltestelle. Froh ist der Förderverein darüber, dass der Malerbetrieb Otto Drügemöller die Aktion nicht nur mit Material, sondern in Person von Mitarbeiter Michael Wendt auch tatkräftig mit Fachwissen unterstützt. Mit dieser Unterstützung war es für die sieben Helfer auch einfacher, Graffiti und Farbe zu entfernen.

Wenn diese Arbeiten erledigt sind, wird Michael Wendt die Grundierung auftragen – die Stahlträger in Dunkelblau, die Wände in Hellblau. Nach den Osterferien wird der Förderverein dann die Vorstellungen der Kinder künstlerisch umsetzen. So wird eine Schülerin aufgemalt, die auf den Bus wartet. Dazu kommt noch ein Schriftzug. Schließlich haben die kreativen Schüler der Jahrgangsstufe, die sich mit dem Thema Buchstaben beschäftigt haben, schon ein gestalterisches Konzept erarbeitet. In dieses wird dann auch der Kabelverzweiger mit einbezogen.

az logoAhlener Zeitung, Bericht: Ralf Steinhorst