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34-jähriger bei Unfall eingeklemmt

Geschrieben von DocChicago

Bei 110 Stundenkilometern blieb die Tachonadel stehen, als ein Pkw in der Nacht zu Sonntag gegen einen Straßenbaum prallte. Der Fahrer, ein 34-jähriger Mann aus Werne, erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.

Nur mit Hilfe von hydraulischem Werkzeug konnten die Feuerwehrkräfte den Fahrer des „VW Golf“, einen 34-jährigen Mann aus Werne, befreien. Die Insassen eines Taxis hatten das Unfallwrack in der Nacht zu Sonntag am Rande der Warendorfer Straße entdeckt. Foto: Christian WolffLebensgefährlich verletzt wurde in der Nacht zu Sonntag ein 34-jähriger Mann aus Werne. Er war mit seinem Pkw auf der Warendorfer Straße von Tönnishäuschen in Richtung Ahlen unterwegs, als er aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit einem Baum kollidierte.

Das Fahrzeug wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr mit hydraulischem Werkzeug zerschnitten, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien.Die Insassen eines Taxis entdeckten das Unfallwrack gegen 2.45 Uhr auf einem Acker gegenüber dem Hof Berkhoff-Beumer und wählten sofort die Notrufnummer. Die Kollision muss sich unmittelbar zuvor ereignet haben. Zeugen gibt es nicht; der Fahrer war allein in seinem Auto. Er war nach Angaben der Ersteintreffenden noch ansprechbar, konnte sich jedoch nicht erinnern, was ihm geschehen war. Der völlig deformierte Pkw zeigte, welche enormen Kräfte bei dem Zusammenprall gewirkt hatten.

Die Feuerwehr rückte mit Kräften der Hauptwache und des Löschzugs Vorhelm nach Tönnishäuschen aus. Besonders schwierig gestaltete sich die Rettung des 34-Jährigen, da er in dem Wagen eingeklemmt war. Hier war äußerste Vorsicht geboten. Mit hydraulischem Werkzeug durchtrennten die Einsatzkräfte schließlich den Fahrzeugaufbau des „VW Golf“ und klappten das Dach auf, um den Schwerverletzten zu befreien. Er wurde ins St.-Franziskus-Hospital eingeliefert.

Die Deformation des Fahrzeugs sowie die Beschädigungen am Baum zeugen von der gewaltigen Aufprallenergie beim Unfall.Warum es zu der Kollision kam, steht bislang noch nicht fest. Es war nicht glatt auf der Straße, der Pkw war nicht zu schnell unterwegs, Alkohol war offenbar ebenso nicht im Spiel, gab die Polizei an. Anhand der Spurenlage lässt sich abschätzen, dass der VW mehrere Meter schnurgerade über den Grünstreifen gefahren und dann mit dem Baum kollidiert ist. Bei 110 Stundenkilometern blieb die Tachonadel stehen.

Es entstand ein Sachschaden von zirka 9000 Euro, schätzten die Beamten. Die Unfallstelle war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten für rund zwei Stunden unpassierbar.

 

Ahlener Zeitung, Bericht und Fotos: Christian Wolff