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Vereinsheim der Schießgruppe bröckelt

Geschrieben von DocChicago

Auf marode Fensterverkleidungen am Vereinsheim der Schießgruppe Vorhelm wies Ralf Vatterodt den Ortsausschusss am Montag hin.Das Haus befindet sich im Besitz der Stadt Ahlen. Von 1993 bis 2003 waren dort Asylbewerber untergebracht. Danach baute die Schießgruppe hier ihr Vereinsheim auf. Die Sportschützen wünschen sich nun die Unterstützung der Verwaltung. Nach mehreren Beschwerden habe diese das Dach kurzfristig an einigen Stellen flicken lassen, berichtete Vorsitzender Holger Hasselmann. „Um das Wasser aufzufangen, standen hier bis zu zehn Eimer herum“, verdeutlichte er.

Ob die Maßnahme von Erfolg gekrönt sei, werde sich im Winter zeigen, berichtete der zweite Vorsitzende Ralf Vatterodt: „Wenn der Schnee auf dem Dach taut, fließt das Wasser unter den First.“ Dann werde es auch in den Vereinsräumen feucht. Wasser dringe zudem durch die Rollladenkästen ins Innere.

Eine weitere Problemzone: die Fenster. „Die Verkleidung fault uns zum Teil weg“, sagte Vatterodt, griff an einen Fensterrahmen – und hatte prompt ein Stück morsches Holz in der Hand. Ebenso desolat sei der Zustand der Plastikentlüfter, „die einfach auseinanderfallen“. Für eine funktionierende Beleuchtung am und im Gebäude müsse die Schießgruppe sorgen.

Über 13 Bahnen verfüge die Schießgruppe in Vorhelm, ergänzte Hasselmann. Dort würden auch Meisterschaften in der Sportart Luftgewehr ausgetragen. Auf der Anlage am Sportpark Nord in Ahlen sei dies nicht möglich, da diese nicht den Vorgaben des westfälischen Schützenbundes entspreche, unterstrich er die Wichtigkeit des Standorts in Vorhelm-Bahnhof. „Wir zählen 70 Mitglieder, haben eine gute Jugendarbeit, sind für unsere Erfolge bekannt. Und wir tun etwas für die Öffentlichkeit“, so Hasselmann weiter.

Vatterodt fügte hinzu, dass die Schießgruppe bereit sei, Sanierungsarbeiten in Eigenleistung zu stemmen, sollte die Stadt Ahlen das notwendige Material stellen. Manfred Falk (Zentrales Gebäudemanagement) bezog für die Verwaltung Stellung: „Für dieses Gebäude sieht die Stadt keine Verwendung. Und eine Sanierung wird richtig teuer.“ Angesichts des Sparkurses der Stadt gebe es eine Prioritätenliste. Vielmehr stelle sich die Frage, ob die Stadt dieses Objekt überhaupt noch behalten wolle.

Ahlener Tageblatt, Bericht: Dominik Lange

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