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Vereinte Kraft bringt Erfolg

Geschrieben von Heiner Klostermann

Mit einem Freiluftgottesdienst, Grußworten und Musik übergaben Pfarrgemeinde, Schützenverein und Heimatfreunde den neugestalteten Dorfplatz vor dem Kriegerehrenmal am Samstagabend seiner Bestimmung. Verbunden war die Veranstaltung mit dem Einholen des Maibaumes.

Mit Salutschüssen beendete der Allgemeine Schützenverein die Weihezeremonie. Die BMC-Kanoniere Andreas Demski, Walter Beckamp, Karl Huesmann und Andreas Krull (v.l.) freuten sich sichtlich über den gepflasterten Platz. Foto: Christian WolffMit einem Spruch Thomas von Aquins machte Pfarrer Michael Kroes am Samstagabend deutlich, warum die ehrenamtliche Neugestaltung des Dorfplatzes vor dem Kriegerehrenmal so gelungen ist: „Vereinte Kraft ist zur Herbeiführung des Erfolges wirksamer als zersplitterte oder geteilte.“ Kroes weihte die „gelungene Anlage“ bei einem gut besuchten Freiluft-Gottesdienst ein.

In der Tat prägte Gemeinsinn die Neupflasterung der zentralen Fläche in den vergangenen 14 Monaten. Bevor Heimatverein und Allgemeiner Schützenverein die Spitzhacke in die Hand nahmen, waren etliche Gesprächsrunden mit anderen Vereinen, Anwohnern und der Stadtverwaltung notwendig. „Über 2000 Stunden geopferte Freizeit kamen hinzu“, sagte Schützen-Chef Friedrich Eilert und dankte allen Helfern. Diesem Dank schloss sich auch Willi Wienker, Vorsitzender des Heimatvereins, gerne an und freute sich, dass die alten Steine vom Ahlener Güterbahnhof, die so manche Geschichte erzählen könnten, nun eine neue, sinnvolle Nutzung erhalten haben.

Foto: Christian Wolff Bürgermeister Dr. Alexander Berger bemerkte: „Die Vorhelmer lassen einen nicht im Regen stehen.“ Dabei bezog er sich nicht nur auf Pastor Hermann Honermann, der ihm angesichts einiger Regentropfen einen Schirm über den Kopf hielt, sondern auch auf das ehrenamtliche Engagement, das er sich an anderen Stellen im Stadtgebiet ebenso wünschen würde. „140 Tonnen Natursteine, 80 Tonnen Splitt und sechs Tonnen Dolomitsand sind hier verbaut worden“, zählte er auf.

Der Ortsausschussvorsitzende Hubertus Beier rief die Bedeutung des Kriegerehrenmals in Erinnerung, das einst allein durch Spenden von Vorhelmer Bürgern finanziert worden ist. „18 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es durch zwei Blumenkübel ergänzt, die damals regelmäßig von Kriegerwitwen bepflanzt worden sind.“ Beier zitierte aus einem Schreiben von Amtsdirektor Hermann Untiedt vom 10. Oktober 1962 und einem Gemeinderatsprotokoll. Besagte Behälter stehen übrigens bis heute.

Bericht und Fotos: Christian Wolf, Ahlener Zeitung

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