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Remmert: „Wir schaffen das schon“

Geschrieben von Christian Wolff

„Pilz“: Noch eine Woche bis Fristende

Die Unterstützung ist enorm, Josef Remmert mehr als zufrieden: „Ich glaube, dass wir vor Ablauf der Frist fertig sind“, sagt der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV). „Wir schaffen das schon.“ Die Pilz-Erbauer sind zuversichtlichRemmert spricht von dem multifunktionalen Wartehäuschen im Dorfzentrum, das in den vergangenen Wochen und Monaten für mächtig Wirbel gesorgt hat (die „AZ“ berichtete). Jetzt ist endlich Bewegung in dieses ehrenamtliche Projekt „Am Pilz“ gekommen, das wegen eines Disputs über schadhafte Balken lange geruht hatte.

„Sämtliche Diskussionen sind beendet, alle ziehen jetzt an einem Strang. Das finde ich großartig“, macht der IG-Chef deutlich. Und vielleicht, so glaubt er, sei eine so deutlichen „Keule“ wie die Protestaktion der Vereinsspitzen mit Grablichtern und Kranz nötig gewesen, um alle Beteiligten wachzurütteln. „Danach haben sich alle an einen Tisch gesetzt – und das Ergebnis sehen wir hier“, so Remmert.

Am Dienstag besuchte Bernd Döding, Leiter der Ahlener Umweltbetriebe, als Vertreter der auftraggebenden Stadtverwaltung die Baustelle – und war ebenso begeistert von dem Fortschritt. Er machte aber auch noch einmal deutlich, dass der Bau, der unter Federführung des Heimatvereins entsteht, bis Ende September unbedingt fertiggestellt sein muss, damit die Fördermittel aus dem „Ilek“-Programm der Bezirksregierung Münster fließen. Dieses fördert bürgerschaftliches Engagement und soll den ehrenamtlichen Einsatz der Vorhelmer würdigen.

Die Helfer – am Dienstag waren es sechs an der Zahl – sind guter Dinge. Josef Remmert: „Die schadhaften Balken wurden ausgetauscht, die Pflasterung ist bereits komplett fertig, jetzt wird ausgemauert und in der nächsten Woche soll der Dachstuhl aufgesetzt werden.“ Für das Wartehäuschen werden ausschließlich historische Materialien, zum Beispiel mehr als 100 Jahre alte Ziegelsteine, verwendet. In seiner Fachwerkbauweise soll das Häuschen auch an die ursprüngliche Dorfbebauung rund um die St.-Pankratius-Kirche erinnern.

Auch Pastor Hermann Honermann überzeugte sich bereits vom Fortgang der Arbeiten. Der IG-Vorsitzende sicherte ihm zu, dass die feierliche Einweihung des kleinen, aber feinen Gebäudes – es verfügt übrigens auch über Strom- und Wasseranschluss, um bei Dorffesten einbezogen werden zu können – noch während der Amtszeit Honermanns, die bekanntlich bald endet, stattfinden wird.

Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung