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Gleich mehrere dreistellige Spenden zum Wohl der Vierbeiner

Geschrieben von Christian Wolff

Tierschutzverein zieht positive Bilanz zum Tag der offenen Tür im „Mammut-Tierheim“ in Tönnishäuschen / Spezieller Teeverkauf geht weiter

Gut zwei Wochen nach dem Tag der offenen Tür im „Mammut-Tierheim“, das mit dem 20-jährigen Bestehen der Einrichtung verbunden war, ziehen die Mitarbeiter Bilanz und stellen fest: Es hat sich gelohnt, obwohl es das Wetter am 29. August mit dem Tierheim, seinen Mitarbeitern, den Gastständen und Mitorganisatoren nicht gut gemeint hatte. Trotzdem sind alle mehr als zufrieden.

Foto: Christian Wolff„In den Vorjahren war der Tag der offenen Tür nicht annähernd so erfolgreich wie in diesem Jahr“, sagt Tierheimleiterin Ursula Grinsch. „Es waren unglaublich viele Besucher da.“ Die Einnahmen des Tages seien rekordverdächtig – und das nicht zuletzt dank der zahlreichen Mitorganisatoren, mit deren Hilfe ein buntes Programm auf die Beine gestellt werden konnte. So hat Celine Vogt beispielsweise tagelang fleißig Hundekekse gebacken und am Tag der offenen Tür verkauft. Zusammen mit dem Erlös der Hubschrauber-Rundflüge, die ihr Vater Ralf Vogt organisiert hatte, konnte dem Tierschutzverein eine Spende in Höhe von fast 400 Euro übergeben werden.

Beate Schneberger vom „Agricola-Markt“ aus Ennigerloh hatte eigens für das Tierheim zwei Teesorten kreiert und verkauft. Der Kräutertee „Tierheim-Streuner“ und der Früchtetee „Tierheim-Samtpfoten“ erfreuten sich großer Beliebtheit. „Von jeder Packung gehen zwei Euro ans Tierheim“, teilt Schneberger mit. Insgesamt kamen so 100 Euro zusammen, die sie ebenfalls an Ursula Grinsch überreichte. Den Tee gibt es auch weiterhin in Ennigerloh im „Agricola-Markt“ zu kaufen. Beim Ennigerloher „Mettwurstmarkt“ wird Schneberger mit einem Stand vertreten sein.

Erfreulich ist auch, dass sich eine ganze Reihe von Besuchern und einige Mitarbeiter trotz der vielen Wolken nicht von einem Hubschrauber-Rundflug abbringen ließen. „Die Aussichten waren zwar wirklich trübe, aber es ist doch ein ganz besonderes Gefühl, die Gegend, die einem so vertraut ist, auf einmal von oben zu betrachten“, weiß Mitarbeiterin Silke Brinkmann zu berichten. „Nach den vielen Vorbereitungen und Überstunden, die im Vorfeld zur normalen Arbeit kommen, macht es stolz, zu sehen, dass sich die Tierfreunde nicht von ein bisschen Regen abschrecken lassen“, sagt Brinkmann. Die Autos der Besucher hätten sogar bis an die Münsterstraße gestanden. „Da musste ich einfach ein Bild schießen.“

Die Tierheim-Mitarbeiter bedanken sich auf diesem Wege bei allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben und verweisen schon jetzt auf das nächste Fest „Weihnachten für Tiere“ im Dezember. Da wird es dann ein wenig beschaulicher zugehen. Wenn es organisatorisch möglich ist, würden sich alle auf eine Wiederholung der Rundflüge freuen – dann hoffentlich bei besserem Wetter.

Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung