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Unfall Rolandstraße: Junge Leute schwerstverletzt

Geschrieben von Christian Wolff

Zwei Fahrzeuge stießen frontal zusammenFrontalzusammenstoß auf der Rolandstraße / Schere und Spreizer im Einsatz

Ein ohrenbetäubender Knall schreckte am späten Dienstagnachmittag, 1.Juni 2010 die Anwohner der Rolandstraße in Vorhelm auf: Zwei Fahrzeuge waren um 17.16 Uhr in Höhe des Abzweigs Haarbachstraße frontal zusammengestoßen. Beide Unfallbeteiligten, ein junger Mann und eine junge Frau, erlitten dabei schwerste Verletzungen.

Nach Angaben der Polizei war der Fahrer eines schwarzen Polos, zugelassen im Märkischen Kreis, aus Richtung Roland kommend ausgangs einer leichten Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem roten Golf der jungen Frau kollidiert. Bei dem Aufprall wurde die Fahrerin in ihrem Wagen eingeklemmt.

 


Zur Ursache des Unfalls konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Vermutlich spielte überhöhte Geschwindigkeit eine Rolle. Die Ermittlungen laufen. Kurz nach der Alarmierung rückte die Ahlener Feuerwehr mit mehr als 25 Kräften an. Vor Ort waren die Löschzüge Hauptwache und Vorhelm. Die Leitung hatte Brandoberinspektor Jochen Wiechens.


Da die junge Frau eingeklemmt war, musste sie mit Schere und Spreizer befreit werden, außerdem kam ein spezielles Rettungskorsett zum Einsatz. Der andere Unfallbeteiligte befand sich beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits neben dem Wagen.

Rettungskräfte befreiten die FahrerinBei beiden Verunglückten leisteten Nachbarn und Zeugen Erste Hilfe, darunter Stefan Schlautmann, der selbst im Löschzug Vorhelm aktiv ist. „Ich wollte erst zur Wache fahren und mit ausrücken. Dann habe ich mich aber dazu entschlossen, Erste Hilfe zu leisten“, sagte Schlautmann gegenüber der „AZ“. Überhaupt, lobte Wehrführer Walter Wolf, sei die Erste-Hilfe-Leistung bei diesem Unfall vorbildlich gewesen.

Die Fahrerin des roten Golfs wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus nach Heessen transportiert. Der andere Beteiligte kam schwerstverletzt ins Krankenhaus nach Ahlen.

Der Unfallort blieb für mehr als eine Stunde lang wegen der Rettungs- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt. Dies sorgte gerade im Feierabendverkehr für längere Staus und Wartezeiten – und kurz darauf für einen weiteren Unfall. Eine Frau hatte einen Viehtransporter zu spät bemerkt, der aufgrund des Unfalls wenden wollte. Sie fuhr mit dem vorderen linken Fahrzeugbereich auf. Glücklicherweise entstand nur Blechschaden.


Inzwischen wurde gemeldet, dass die beiden Unfallbeteiligten außer Lebensgefahr sind.


Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung.