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Neuer Chef für die Jungschützen

Geschrieben von Christian Wolff

Philipp von Schall-Riaucour jetzt Kommandeur / Benedikt Schnafel Vize

Die „Doppelfunktion“ sei für ihn einfach zu belastend gewesen, sagte Ralf Kiowsky. Der Vorhelmer Schützen-Vorsitzende spielte damit auf den Rücktritt von Sven Klünder als Kommandeur der Jungschützen an.

Vorsitzender Ralf Kiowsky (stehend) leitete die Versammlung„Er hat hervorragende Arbeit geleistet, aber er ist ja auch im Spielmannszug sehr stark eingebunden.“ Und so stand jetzt die Neubesetzung von Klünders Posten im Mittelpunkt der Versammlung am Freitagabend im Saal des Gasthauses Pelmke, die im Rekordtempo von nicht einmal einer Stunde abgehandelt war.

 

Als Nachfolger für die Spitze der Jungschützen bestimmten die Kameraden einstimmig den bisherigen stellvertretenden Kommandeur Philipp Graf von Schall-Riaucour. Den Vize-Posten übernimmt Benedikt Schnafel.
„Es sind noch genau 55 Tage bis zum Schützenfest“, machte Kiowsky schon einmal Appetit auf die drei Tage voller Unterhaltung, Wettkämpfen an der Vogelstange und Ehrungen. Ebenso in Vorfreude: König Andreas II. Niermann und Königin Annette III. Eilert sowie das Jungkönigspaar Franz Kösters und Mara Ammertmann. Aus den Reihen der Ehrenmitglieder begrüßte der Vorsitzende Josef Pöppelmann und Berthold Tewes.

Der Vorstand des SchützenvereinsDa das 75-jährige Bestehen des Allgemeinen Schützenvereins, der derzeit rund 500 Mitglieder hat, erst vor fünf Jahren in großem Rahmen und mit einem zusätzlichen Festtag gefeiert wurde, sieht der Vorstand von größeren Veranstaltungen zum 80-Jährigen ab. „Aber die Zahl 80 wird dennoch an vielen Stellen auftauchen“, verriet Ralf Kiowsky. Zum Beispiel auf einer Ehrentafel im Festzelt. Auch ein spezielles Angebot zum Kauf von Fahnen wurde zum runden Geburtstag ermöglicht.

Einzige gravierende Änderung im Ablauf des Schützenfests: Die Jubilarehrungen werden wieder ganz traditionell beim Kameradschaftsabend vorgenommen. Seit 2008 fanden sie während eines Mittagessens am Christi-Himmelfahrts-Tag statt, gingen dort jedoch im allgemeinen Bedürfnis, sich zum Festauftakt lieber zu unterhalten, eher unter. Bevor jedoch der erste Schuss auf den hölzernen Adler abgegeben wird, stehen Umbauarbeiten am Schießstand auf dem Plan. „Die Überdachung am Luftgewehrstand wird um einen Meter ergänzt. Die Mannschaft dafür steht schon Gewehr bei Fuß“, sagte Ludger Fleuter, Sprecher des Festausschusses. Am 17. April treffen sich die Schützen dazu ab 9 Uhr. Weitere Termine: Platzarbeiten im Nachtkamp (24. April, 14 Uhr) und Fähnchenaufhängen (7. Mai, 17 Uhr).

Für den Vorschlag Josef Pöppelmanns, die geheime Wahl bei Wahlen zum Vorstand abzuschaffen, fand sich bei einer Abstimmung keine Mehrheit.

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Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung

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