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"Bolzplatz muss erhalten bleiben"

Geschrieben von Christian Wolff

Neubauten und Lärmschutz in der Prüfung

Der Bolzplatz bietet Kindern eine Möglichkeit zum SpielenDie freien Grundstücke zwischen Augustin-Wibbelt-Straße und Stiege werden seit 1991 als mögliches Bauland freigehalten.

Aber: Seit dem Aufstellungsbeschluss erfolgten zahlreiche Änderungen des Baugesetzbuches, wie Stadtplaner Thomas Kampmann am Montag den Mitgliedern des Ortsausschusses erklärte. Wenn dort tatsächlich gebaut würde, wäre zu prüfen, inwieweit der Lärm des angrenzenden Bolzplatzes die Bewohner beeinträchtigen würde.

Also: Entweder der Platz wird auch in Bauland umgewandelt – oder die Stadt muss für Lärmschutzmaßnahmen sorgen, bevor sie eine Baugenehmigung erteilt. Die Eigentümer der anliegenden Fläche seien verdutzt gewesen über die neue Rechtslage, erklärte Kampmann, da sie bislang nur ihre Bauvoranfrage verlängern mussten. Es sei zwar nicht geplant, die Fläche in absehbarer Zeit zu bebauen, aber diese Option wollen sich die Eigentümer offenhalten.

„Der Bolzplatz muss auf jeden Fall erhalten bleiben“, forderte Ralf Kiowsky (CDU). Er werde seit über 30 Jahren – auch vermehrt von der Grundschule – genutzt. Ulrich Westhues (SPD) verwendete sogar den Begriff „Bestandsschutz“. Auch Kampmann gab zu bedenken: „Es ist die einzige Spielfläche dieser Art südlich der Hauptstraße.“

Einvernehmlich beschlossen die Ausschussmitglieder, ein verträgliches Miteinander anzustreben. Die neue Bebauung müsste also so angepasst werden, dass eine Nutzung der sogenannten „Ziegenwiese“ weiterhin möglich ist, auch wenn die Nachbarfläche bebaut würde.

Überhaupt, ergänzte Ralf Kiowsky, sei es sinnvoll, zunächst die noch freien innerdörflichen Flächen in den Fokus zu nehmen, bevor die Natur an den Ortsrändern weiter „zubetoniert“ würde.

 

Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung