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Drama in Vorhelm: Geliebte starb offenbar unfreiwillig

Geschrieben von Christian Wolff

Das blutige Beziehungdrama von Vorhelm beschäftigt weiter die Ermittler. Die 45-jährige Erzieherin aus Vorhelm, die Dienstagmorgen auf einem Feldweg neben ihrem Geliebten tot aufgefunden wurde, starb offenbar unfreiwillig.

 

Foto: Ulrich Gösmann
Auf diesem Feldweg in Vorhelm geschah die Tat
Das gab Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer soeben bekannt. „Aufgrund der Spurenlage am Tatort müssen wir davon ausgehen.“

 


Ein 49-jähriger Oberkommissar der Kreispolizeibehörde Warendorf hatte die Frau mit seiner Dienstwaffe umgebracht und kurz darauf sich selbst getötet. „Er hat fünf Schüsse auf sie abgegeben“, sagte Schweer im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Vorhelmerin habe kurz zuvor noch versucht zu flüchen und damit ihrem Tod zu entgehen - vergeblich.

Der Polizist und die Erzieherin waren seit längerem ein Paar. Beide waren verheiratet und lebten im Vorhelmer Dorfzentrum - nicht weit voneinander entfernt, im selben Wohngebiet in Einfamilienhäusern. Der 49-jährige Vater von zwei Kindern lebte bis zuletzt bei seiner Familie. Die Verstorbene, auch sie ist Mutter, hatte sich vor kurzem von ihrem Mann getrennt. Er war inzwischen sogar ausgezogen.

"Am Tattag hatte sich der 49-Jährige an jener abgelegen Stelle mit seiner Geliebten verabredet. Wohl gegen 7 Uhr trafen sich beide im Bereich der Strontianitstraße und haben sich dann zu Fuß in Richtung Feldweg begeben, der ein beliebter Spazierweg ist und auch von Joggern wie Radfahrern genutzt wird. Um 7.10 Uhr sollen nach Angaben mehrerer Ohrenzeugen die tödlichen Schüsse gefallen sein."

 

 Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung.