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Jetzt rockt sogar der Pfarrer mit

Geschrieben von Christian Wolff und Sebastian Schnurpfeil
Über 900 Besucher bei "Tönnis rockt"
Vom Rockfestival
berichten Sebastian Schnurpfeil und Christian Wolff 

„Tönnis rockt – bis die Schwarte kracht!“ Ihrem Festival-Motto haben die  Einwohner von Ahlens kleinstem Ortsteil am Samstag wieder alle Ehre gemacht. 

Foto: Christian Wolff
Begeisterung pur bei Tönnis rockt
Ohne Frage: Tönnishäuschen ist und bleibt der Nabel der Welt. Hier gründen sich große Konzerne, hier wird getratscht, hier wird Sport betrieben – und mitunter auch  gerockt . . .


Hunderte Fans aus dem Kreisgebiet und ein paar  sogar von noch weiter her pilgern am Samstag zur zweiten Auflage des Festivasls „Tönnis rockt“ in die „Arena“ auf dem Sportplatz „Zur Angel“.

Und als es dann um Punkt 15 Uhr endlich losgeht, tragen die Musiker von „The Ignition“ symbolisch das Olympische Feuer auf die Bühne. Die große Sorge der Organisatoren ist das Wetter. Zu Unrecht, denn Bands und Gäste treffen bei strahlendem Sonnenschein aufeinander. Doch es treffen sich auch die unterschiedlichen Musikstile. Neben englischem und deutschem Rock sowie richtig hartem Heavy Metal gibt’s auch Salsa-Töne auf die Ohren.

 

Foto: Christian Wolff
Klingt wie spanisch, isses aber nich: Los Tres Amigos Professionales ...
Die erfrischend an Urlaub im Süden erinnernde Darbietung der „Tres Amigos professionales incontinencia“ geht zwar früh, dafür aber mit grandiosem Erfolg über die Bühne. Die witzige Combo, die in pseudo-spanisch singt und kubanisches Flair verbreitet, reißt so ziemlich jeden mit. Und viele, die später kommen, sind hörbar enttäuscht, sie verpasst zu haben. Der große Wunsch, Frontmann Benny Jäger und seine Kollegen Bernd Jäger, Thomas „Mötte“ Gerullis, Axel Ronig und Georg Scheffer später noch einmal auf die Bühne zu bitten, muss aber unerfüllt bleiben.

 

Zu straff ist der Zeitplan. Doch für eine kleine Einlage von Pastor Hermann Honermann reicht es natürlich - "70 Jahre und kein bisschen leise . . ."

Organisatorisch ist die Veranstaltung nämlich bis ins letzte Detail durchgeplant. Für Pkw und Fahrräder werden eigens Stellplätze reserviert.

Unterdessen hat Armin Kolmitz am Mischpult alle Regler voll zu tun. Zusammen mit seinen Helfern ist er während des gesamten Festivals für Ton-  und Lichttechnik verantwortlich. Den Sportplatz zu beschallen, ist für ihn kein Problem. Schließlich hat er Boxen mit einer Leistung von 30 000 Watt zur Verfügung und weiß diese auch einzusetzen.

Härtere Klänge servieren „Waco TX“ und „Konzis“. Dazwischen hat „Nonsense“ neben einer sympathischen Frontfrau auch mal Melodisches zu bieten. „Fretcrawler“ und „Center“ legen sich am Spätnachmittag ins Zeug, um ihre Fangemeinden weiter wachsen zu lassen.

Foto: Christian Wolff
Je später der Abend, desto lauter die Gäste
Nebenbei lassen Christoph Bömer und sein lukullisches Verpflegungsteam angenehme Düfte vom Grill aufsteigen. Musiker und Gäste lassen sich mit Brat- und Currywurst, Pommes sowie selbstgemachten Soßen verwöhnen. Als Eisverkäufer betritt Ralf Miloczewski  Neuland.

 

Mit Einsetzen der Dämmerung nimmt die Gruppe „Shine“ aus Münster die Bühne ein.

Eine Dreiviertelstunde ist der letzte Auftritt an der Reihe: Dave Rope. Er zieht noch einmal alle Register, um das Publikum zu begeistern. Wer bis jetzt nicht getanzt hat, ist mit Sicherheit dabei. Eine Überraschung am Schluss: Neben Dave Rope stehen auf einmal „Dirty Frank & the fried chickens“ auf der Bühne und schrauben das Stimmungsbarometer des ohnehin schon ausgelassen feiernden Publikums noch weiter in die Höhe. Zwischendurch verlosen die Organisatoren vom FCT noch ein E-Gitarren-Set unter allen Besuchern. Die Eintrittskarte von Oliver Rösler (21) hat die richtige Nummer.

Ob es eine Festival-Fortsetzung gibt? Chef-Organisator Andreas Scheffer hält sich bewusst zurück. „Wir müssen jetzt erst in Ruhe Bilanz ziehen.“ Aber so viel verrät er dann doch: „Wir sind natürlich daran interessiert, dass so etwas nicht zum letzten Mal stattgefunden hat.“ Insgesamt ist er aber zufrieden. „Es ist alles super gelaufen.“

 

Und während Andreas Scheffer in der Nacht zu Sonntag schon ans Aufräumen denkt, feiern Rocker mit Durchhaltevermögen  bis weit nach Mitternacht.

 www.toennis-rockt.de

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