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Der Gruß

Geschrieben von DocChicago
Die Vorhelmer legen keinen großen Wert auf Konventionen. Die meisten duzen sich sowieso. Und so ist auch der Gruß konsequenterweise keine übertriebene Höflichkeitsbezeugung, sondern das Signal, den anderen gesehen zu haben und kommunikationsbereit zu sein (wenn der andere will).

MonikaDer Gruß

In Vorhelm ist der Gruß unterschiedlich, je nach Geschlecht.

Frauen grüßen sich etwa mit: "Hallo Anne, hast du schon gehört, dem Kalle soll die Frau weggelaufen sein, und jetzt steht sie da mit ihren sechs Kindern und - ach so - weißt du schon, dass diese Woche bei Edeka der Schinken im Angebot ist, gestern habe ich übrigens getankt - du das mit den Benzinpreisen finde ich einen echten Skandal und das Heizöl wird auch immer teurer und überhaupt ....."

 

 

 

Männer grüßen sich durch Ausrufen des Vornamens. Wenn also zum Beispiel der Josef den Bernhard trifft, so ruft er Biääänd!. Dieser antwortet darauf in gleicher Lautstärke und Tonfall: Jupp
 
Ausnahme: Der Pastor und Der Graf werden mit ihrem Titel angeredet. Ausnahme-Ausnahme: Nicht auf dem Pfarrfest oder Schützenfest.

Der Abschiedsgruß lautet in jedem Fall: Gued gaohn! (Kurzform für: Laot ju gued gaohn - Laß es dir gut gehn). Die Anfangs G´s werden dabei guttural wie "ch" gesprochen, das ue wie urr und das ao lang als offenes O wie beim Ruhrgebiets- "boa ey".

Es klingt deshalb etwa wie

'CHCHURRT CHCHOOON'
 
Wenn Sie die Aussprache dieses Abschiedsgrußes lernen wollen, hilft eine ganze heiße Kartoffel, die Sie sich in den Mund stecken und dann versuchen, "Gut Goohn"  zu sagen. (Auf eigene Gefahr!)