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Engel Elf fiebert dem Finale entgegen

Geschrieben von Israel Mossad

Wer wird in diesem Jahr Weihnachtsengel? Die Qual der Wahl hatte die Jury am Samstagvormittag beim Vor-Casting. Im Alten Rathaus begrüßten Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, „AT“-Redakteur Detlef Jotzeit und die vier Vertreter der Kaufmannschaft, Heiner Kostermann, Sylvia Sommer, Bernd-Uwe Lieftüchter und Deborah Gruno insgesamt 33 junge Engelskandidaten.

Foto: Ahlener Tageblatt
Wird sie Ahlener Weihnachtsengel 2007?
Mehr als 40 hatten sich angemeldet, einige dann doch im letzten Moment noch einen Rückzieher gemacht aus Krankheitsgründen oder schlichtweg wegen Lampenfieber. Sicheres Auftreten, die Präsentation des weihnachtlichen Beitrags, die Besonderheit des Beitrags und der Gesamteindruck waren die Kriterien für die Vorauswahl.

 

Die 8- bis 15-Jährigen machten ihre Sache toll, Gedichte und Lieder standen auf dem Programm, einige hatten sogar ein Instrument mitgebracht. Nach zwei Stunden fiel die Entscheidung, wer sich als Engel am kommenden Donnerstag auf der Bühne des Weihnachtsmarktes noch einmal präsentieren darf, um dann von der Jury zu einem der beiden Weihnachtsengel gewählt zu werden. Es sind: Katrin Austermann, Dominika Czamecka, Juliana Czerny, Melissa Czerny, Justina Gebhardt, Angelina Gebhardt, Lourina Gummich, Yasemin Lehmann, Zara Molke, Kristin Wilhelm und Maria Döring. Detlef Jotzeit, Initiator der Gemeinschaftsaktion von „Ahlener Tageblatt/Die Glocke“ und der Initiativgruppe Ahlener Kaufleute, forderte die Mädchen auf, in den kommenden Tagen kräftig die Werbetrommel zu rühren und auf jeden Fall Freunde und Klassenkameraden als lautstarke Unterstützung mitzubringen. Für das Anfeuern gibt es schließlich einen Sonderpreis: Die beiden Klassen, aus denen am Ende die beiden neuen Ahlener Weihnachtsengel kommen, erhalten als Dankeschön einen kostenlosen Kino-Besuch mit Popcorn und Cola.

 

 

 

 

Foto: Ahlener Tageblatt
Die Jury arbeitet fieberhaft an der Kandidatinnen-Wertung
Das Finale findet am kommenden Donnerstag, 29. November, ab 15 Uhr auf der großen Bühne auf dem Marktplatz statt. Die elf Engelkandidatinnen hoffen nun darauf, dass ihre Schulleiter Einsehen haben und ein Herz für die gute Sache zeigen. Denn einige von ihnen müssten eigentlich zu diesem Zeitpunkt noch die Schulbank drücken.

 

 Weitere Fotos vom Engelcasting in unserer Fotogalerie

Engel-Jury hat die Qual der Wahl

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Alicia kann sich über einen Extra-Auftritt freuen
Nele ist schon aufgeregt. Zum ersten Mal hat sie sich für die Aktion „Ahlener Weihnachtsengel“ beworben. Die Zwölfjährige wartet mit ihren Freundinnen auf den Treppenstufen des Alten Rathauses. Mit ihren langen blond gelockten Haaren sieht sie wie ein Engel aus. Aber auch die Mitbewerberinnen stehen ihr in nichts nach.

 

„Ich wusste gar nicht, dass wir so viele hübsche Mädchen in Ahlen haben“, machte der Bürgermeister aus seiner Begeisterung keinen Hehl. Es ist Samstag, kurz vor zehn Uhr. Pünktlich erscheinen Detlef Jotzeit und Sylvia Sommer zur Begrüßung der Mädchen. Jede Teilnehmerin bekommt ein Schildchen mit dem Vornamen und eine kurze Einweisung. „Wir werden Euch einige Fragen zu Eurer Person, zu Euren Hobbys und Beweggründen stellen“, erklärt Detlef Jotzeit und verspricht: „Ihr müsst keine Angst haben, wir beißen nicht.“

 

Doch gleich der erste Auftritt muss verschoben werden, weil die Aufregung bei der Kandidatin so groß ist, dass Tränen kullern. Auch Mama gelingt es nicht, die Schülerin zu beruhigen. Nach einem zweiten Anlauf zu späterer Zeit klappt es dann doch. Dieses Mal fließen die Tränen erst nach dem Vortrag – vor Erleichterung.

 

Viele Mädchen geben sich ganz viel Mühe, auch wenn das Lampenfieber sie manchmal für einen Moment ins Stocken bringt. Doch dafür hat die Jury großes Verständnis. Der Blick auf die aufgehängten Engelskleider und Flügel beflügelte dennoch so manchen Vortrag. Einige Mädchen sind eher schüchtern, andere geben sehr selbstbewusst ihr Bestes. Justina Gebhardt beeindruckt die Jury, weil sie trotz Heiserkeit ihr Lied bis zur letzten Strophe vorträgt.

 

Foto: Ahlener Tageblatt
Erleichterung bei allen Teilnehmerinnen am Schluss
„Oh Tannenbaum“ und „Merry Christmas“ zählen zu den beliebtesten Weihnachtssongs. Einige Engel-Anwärterinnen bringen sogar ihre Instrumente mit und spielen auf Blockflöte oder Saxophon. Jeder Beitrag wird mit Applaus und Plätzchen belohnt.

 

Vor den Rathaustüren warten die Mädels anschließend geduldig auf die Entscheidung der Jury. Sie muss noch über eine Besonderheit entscheiden. Demircan Tugba und Alica Menzel wollen nur im Duo auftreten und starten damit außer Konkurrenz. Jury-Mitglied Heiner Klostermann hat aber die fabelhafte Idee, die Schülerinnen des Städtischen Gymnasiums für einen Extra-Auftritt auf der Weihnachtsbühne zu verpflichten. Mit einem Luftsprung begrüßen die Freundinnen den Vorschlag.

 

„Ihr wart alle super“, danke die Jury den Mädchen am Ende für ihre Teilnahme. Und für diejenigen, die es in diesem Jahr nicht geschafft haben, hat sie einen Trost parat. „Bewerbt Euch einfach im nächsten Jahr wieder.“

 

 

 

 

 

 

 Angelika Knöpker schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und das Ahlener Tageblatt.

 

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