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Ameland 2007: Den Kindern war es noch nicht naß genug

St.-Pankratius-Lager Ameland: Schwimmbad-Disco der Höhepunkt

Jedes Lager hat ein Maskottchen. Die einen haben ein witziges Logo, die anderen ein Tier oder eine Kunstfigur  - die Vorhelmer haben ihren Gerd.

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Küchenmuttis Sabine Pabst und Bianca Demski mit Gerd Kleinikel
Es gibt sicher keinen anderen Ameland-Experten aus der St-Pankratius-Gemeinde, der so gut wie jedes Lager mitgemacht hat: In den 80er Jahren war Gerd Kleinikel selber Lagerkind, von 1989 an ist er als Betreuer mit von der Partie - und steht allen Mitfahrern gern mit Rat und Tat zur Seite. "Gerd ist einfach unser Lager-Urgestein", bringt es Tobias Brauner auf den Punkt. "Im Ort kennt man ihn inzwischen."

Die Kinder der St.-Pankratius-Gemeinde sind jedes Jahr auf dem Hof Albatros zwischen den Inseldörfern Nes und Ballum untergebracht. Beim Besuch von Bürgermeister Benedikt Ruhmöller  am vorigen Mittwoch herrscht allerdings schon Aufbruchstimmung. "Morgen geht's wieder nach Hause", informiert Lagerleiter Tobias Brauner, der gemeinsam mit Marny Vokuhl und mehr als einem Dutzend Helfer - darunter zwei "Kochmuttis" - dafür sorgt, dass alles reibungslos abgeht. Gar nicht so einfach bei über 70 Kindern. Die 38 Mädchen und 36 Jungs sind ständig unter Strom. "Schade nur, dass wir diesmal so viel Regen hatten", sagt Marny Vokuhl. "Die Wiese steht völlig unter Wasser. Darauf konnten wir kaum ein Spiel starten. Aber wir haben dem Wetter getrotzt."

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Aufbruchstimmung: Die Spielgeräte werden gereinigt
Trotzdem: Als ob es den Steppkes aus dem Hellbachdorf noch nicht nass   genug war, sehnten sie sich nach einem Besuch im Schwimmbad. Und der wurde prompt zum Höhepunkt der ganzen Fahrt, denn die Vorhelmer hatten das Bad für sich allein gemietet, um dort eine spritzige Schwimmbad-Disco aufzubauen. Mit Riesenerfolg. Aber auch Bergfest und Besuch am Strand zählen die Betreuer zu den Programmpunkten, die allen sicher in guter Erinnerung bleiben werden. Nägel mit Köpfen machte zwischenzeitlich Thomas Pabst. Er wollte seine Frau im Lager besuchen, die im Küchenteam arbeitet und während des Lagers ihren 37. Geburtstag feierte. Und als er hörte, dass die Wäsche auf Ameland wegen des nassen Wetters kaum trocknete, stöpselte er kurzerhand den eigenen Trockner in Vorhelm aus und brachte ihn mit auf die Insel. Eher unangenehm waren ein Armbruch und der Verlust der Lagerfahne am dritten Tag. Aber diese Ereignisse steckte die Truppe aus der Wibbeltgemeinde locker weg. Jetzt denken Brauner & Co. schon ans Jahr 2008, denn: "Nach dem Lager ist vor dem Lager . . ."
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Bürgermeister Ruhmöller (l.) zu Besuch beim St.Pankratius Ferienlager Hof Albatros auf Ameland 2007


Fotos: Christian Wolff

 Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung