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Kollision fordert zwei Schwerverletzte

Drei Fahrzeuge stießen am WLE-Übergang vor "Pängel-Anton" zusammen /
Stundenlange Sperrung

Drei beteiligte Fahrzeuge, zwei schwerverletzte Personen - ab dem Kreisverkehr Tönnishäuschen Richtung Enniger ging am Sonntagnachmittag 1.7.2007 zeitweise nichts mehr. Die Polizei sperrte die Strecke nach einem schweren Verkehrsunfall, der sich um  15.25 Uhr ereignet hatte.

ImageVon Enniger aus musste der Verkehr bereits vor der Bahnhofsgaststätte "Pängel-Anton" eine längere Zwangspause einlegen oder größere Umwege in Kauf nehmen. Die Polizei rekonstruierte den Unfallhergang folgendermaßen: Der 20-jährige Fahrer eines VW "Käfers" aus Ennigerloh mit zwei 18- und  19- jährigen Mitfahrern befuhr die L 792 aus Richtung Enniger kommend. In Höhe des Übergangs der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) auf der L 547 zwischen Ahlen und Warendorf kam es dann zum folgenschweren Zusammenstoß.


Der "Käfer" bog dabei auf die L 547 in Richtung Ahlen ab. Dabei übersah der Fahrer nach Angaben der Beamten  offensichtlich den BMW eines 39-jährigen Fahrers aus Dinslaken, der die vorfahrtberechtigte Straße in Richtung Tönnishäuschen befuhr. Der 39-Jährige erkannte die Gefahr zwar, konnte jedoch  nicht mehr rechtzeitig bremsen. Bei dem verzweifelten Versuch, nach links auszuweichen, fuhr sein Pkw mit der rechten Seite auf den linken hinteren Kotflügel des VW "Käfer". Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte das Fahrzeug  nur noch auf zwei Rädern fahrend in den Gegenverkehr.

ImageHier prallte der BMW frontal mit dem Opel einer 32-jährigen Ahlenerin zusammen, die mit ihrem 68-jährigen Vater und ihrer  63-jährigen Mutter in Richtung Warendorf unterwegs war. Die Eltern der 32-Jährigen erlitten schwere Verletzungen.  Sowohl der BMW-Fahrer als auch die Opel-Fahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellte sich entgegen erster Befürchtungen heraus, dass keiner der Unfallbeteiligten eingeklemmt war.

ImageAlle vier Verletzten wurden von der Feuerwehr mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Vorsorglich war auch ein Rettungshubschrauber angefordert worden, der letztlich nicht mehr zum Einsatz kam. Zwei Notärzte übernahmen die Erstversorgung der Verletzten an der Unfallstelle. Während der Rettungsmaßnahmen sowie der anschließenden Unfallaufnahme durch die Polizei war die Unfallstelle von 15.30  bis 18 Uhr gesperrt. Bei dem Unfall entstand laut Polizeibericht ein Gesamtschaden von rund 22 000 Euro.
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 Christian Wolff schreibt für Ahlen Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung.

Alle Fotos: Feuerwehr Ennigerloh


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