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Maibaum "trägt" den Verein

Heimatverein Vorhelm auf soliden Füßen - Erneute Grünflächen-Diskussion

Die Maibaumaufstellung am Tag vor dem Maifeiertag und das Schützenfest am Christi-Himmelfahrts-Tag sind zweifelsohne die beiden Festhöhepunkte im Hellbachdorf. Und im Jahr 2008 fallen sie ausgerechnet auf dasselbe Datum.

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Willi Bücker, Wolf-Rüdiger Adler, Waltraud Huesmann, Willi Wienker, Christa Paschert-Engelke, Renate Kell, Pastor Hermann Honermann und Christian Wolff bemühen sich weiter um die Heimatpflege im Hellbachdorf
„Da müssen wir uns was überlegen. Vielleicht sollten wir den Baum eine Woche früher aufrichten“, meinte Ralf Kiowsky vom Maibaum-Intitiativkreis während der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Vorhelm. Dazu trafen sich am Mittwochabend über 40 Heimatfreunde  im Saal des Gasthauses Pelmke.

Vorsitzender Willi Wienker rief zunächst zum Totengedenken auf. Im vergangenen Jahr sind die Mitglieder Eugen Umlauf, Heinrich Lange, Josef Thiemann, Theo Seiling und Alfons Wiesmann verstorben.

Die Haupteinnahmequelle des Heimatvereins sei nach wie vor das Maibaumfest neben den regulären Mitgliedsbeiträgen, sagte „Schatzmeister“ Wolf-Rüdiger Adler.  In seinem Kassenbericht sprach er von einer „stabilen und soliden Finanzsituation“. Der Heimatverein habe derzeit 218 Mitglieder. Die Kassenprüfer Werner Debbelt und Karl Huesmann bescheinigten Adler eine „saubere Kassenführung“, die Versammlung erteilte einstimmige Entlastung.

Christa Paschert-Engelke, die den Arbeitskreis Augustin Wibbelt leitet, verzeichnete im Vorjahr weniger Interesse an Führungen  rund um das Geburtshaus Wibbelts. Dafür werde jetzt „eines der interessantesten Bücher über Vorhelm“ neu aufgelegt: „Der versunkene Garten“ aus der Feder des Heimatdichters. „Inzwischen sind auch alle sechs ,Wort-Orte‘ eingeweiht“, sagte sie. Vorhelms Wibbeltkapelle ist bekanntlich eine Station der so genannten „Lite-Rad-Tour“.

In seinem Jahresbericht erinnerte Willi Wienker an eine Reihe größerer Veranstaltungen, an denen der Heimatverein beteiligt war. Höhepunkt sei die Übergabe der Tagebuchaufzeichnungen des Aacheners Hans Strack gewesen, der 1945 als 15-Jähriger das Vorhelmer Verwaltungsgebäude an die einrückenden Amerikaner übergeben hatte.

Unter „Verschiedenes“ kam ein Thema aufs Tapet, das inzwischen in mehreren Versammlungen für Gesprächsstoff sorgt: der schlechte Zustand der Grünanlagen. „Wenn ich mir den Bereich um das Kriegerehrenmal ansehe, frage ich mich, ob das so sein muss“, sagte Franz Schaffer. Wienker forderte zwar,  die Anwohner müssten verstärkt auf die Optik vor ihrer Haustür achten,  erneuerte aber auch ein Herzensanliegen vieler Vorhelmer, die Stadt solle endlich einen Ansprechpartner für Vorhelms öffentliche Anlagen benennen.

Ahlener Zeitung Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung

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