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Der Nienholt wird wieder Kaiserreich

Geschrieben von Christian

Bernhard Schwarte schoß zum zweiten Mal den Vogel ab.
575 Schuss in Tönnishäuschen

Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte stellt die St.-Antonius-Schützenbrüderschaft Tönnishäuschen einen Kaiser: Bernhard Schwarte schoss am Fronleichnamstag 2006 um 19.17 Uhr den letzten Rest des Schützenvogels von der Stange.

ImageDiesmal waren dazu "nur" 575 Schuss nötig. Im Jahr 1999, als der heute 58-jährige die Königswürde errang, war es nicht so leicht. Damals benötigten die Schützen 1006 Schuss - und der Vogel fiel erst um 20.45 Uhr.

Mit diesem glücklichen Treffer führt Bernhard Schwarte eine Schützentradition seiner Familie fort, denn sein Großvater war bereits 1935 Regent im Antoniusdorf. Sein Vater Bernhard wurde vor genau 25 Jahren zum ersten Kaiser in Tönnishäuschen gekrönt. Ihm zu Ehren wurde 1981 das "Kaiserreich Nienholt" ausgerufen. "Das werden wir jetzt wiederbeleben", sagte Schwarte kurz nach dem Kaiserschuss und wählte sich prompt Maria Lohoff zur Mitregentin, die schon vor sieben Jahren als Königin an seiner Seite stand.
 
Das frohe Treiben in Tönnishäuschen nahm schon einige Stunden vorher seinen Lauf - mit einem ersten Antreten aller Schützenbrüder und dem Zug durchs fahnengeschmückte Dorf unter Musikbegleitung. Auf dem Festplatz war in den Nachmittagsstunden besonders die Kinderbelustigung bei den kleinsten Festbesuchern ein Anziehungspunkt. Wie immer hatten sich die ehrenamtlichen Betreuer aus den Schützenreihen alle Mühe gegeben, um die Kinder mit selbst gebastelten Spielen zu erfreuen.

ImageGleichzeitig mit dem Wettkampf an der Vogelstange maßen die Schützen ihre Treffsicherheit beim Preisschießen auf Scheiben. Viel wichtiger noch als die hohe Ringzahl war den Schützen jedoch das Wetter. Es blieb nämlich trocken, wie es sich für "Kaiserwetter" gehört.

Da so ein Schützenfest immer auch hungrig macht, hatten Thomas und Christiane Struckholt mit ihrem Team deftige Leckereien von Würstchen bis Kotelett vorbereitet. Gut gestärkt waren zweifellos die Insignienschützen, denn sie beraubten den Vogel treffsicher seiner Ausstattungsmerkmale. Die Krone sicherte sich Georg Scheffer im seltenen Schützen- und Musikvereins- Kombidress mit dem 55. Schuss. Das Zepter holte sich  Markus Kocker mit dem 69. Schuss und den Apfel Werner Debbelt mit dem 39. Schuss.
 
Image Das Blasorchester Vorhelm spielte auf und Benny Jäger am Mikrofon bewies einmal mehr nicht nur, dass er singen kann, sondern auch, dass Karnevalslieder wie "Die Karawane zieht weiter..." auch auf dem Schützenfest hervorrangend ankommen.
 
Hofstaat
Egon Lohoff und Sophia Schwarte, Walter Lohoff und Angelika Jönsthövel, Raimund Grewe und Marianne Altebockwinkel, Georg Altebockwinkel und Gabi Rieping, Heinrich Wördemann und Ursula Debbelt, Werner Debbelt und Margret Wördemann
Mundschenke
Jan Lohoff und Thomas Steltig
 

 

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