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Verdacht auf Katzenseuche im Tierheim

Geschrieben von Heiner Klostermann

Nach dem Auftreten von zwei Katzenseuche-Verdachtsfällen wurde ein vorübergehender Aufnahme- und Abgabestopp für das „Mammut-Tierheim“ in Tönnishäuschen verhängt. Inzwischen sind sämtliche Tiere in der Einrichtung ärztlich untersucht und die Unterkünfte desinfiziert worden.

Zwei mögliche Fälle von Katzenseuche haben die Tierheimleitung aufgeschrecktAufregung im „Mammut-Tierheim“: Weil vor einigen Tagen zwei Samtpfoten mit Verdacht auf Katzenseuche in die Einrichtung gekommen sind, wurde ein vorübergehender Aufnahme- und Vermittlungsstopp veranlasst. Die Unterkünfte wurden zeitweise unter Quarantäne gestellt.

„Wir haben alle weiteren Fundtiere, die wir derzeit betreuen, durch einen Tierarzt untersuchen und die Unterkünfte desinfizieren lassen“, sagt Tierheimleiterin Christiane Schäfer gegenüber der „AZ“. Der Tierschutzverein Ahlen als Betreiber des Heims sei zu einer solchen Maßnahme verpflichtet. „Glücklicherweise wurde bei der Überprüfung kein weiterer Fall von Katzenseuche festgestellt“, so Schäfer. Die beiden kranken Katzen seien jedoch inzwischen gestorben.

In der 40. Kalenderwoche, also Anfang Oktober, nimmt das „Mammut-Tierheim“ wieder den Normalbetrieb auf. Der aktuelle Aufnahmestopp liege allerdings, betont Christiane Schäfer, nicht allein im Seuchenverdacht begründet, sondern an der Fülle der zu versorgenden Tiere. „Man merkt, dass es auf die Ferienzeit zugeht“, so die Tierfreundin. „Unsere Kapazitäten sind einfach erschöpft.“

 

Ahlener Zeitung, Bericht und Foto: Christian Wolff