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25-jähriger Vorhelmer schwer verletzt

Geschrieben von Heiner Klostermann

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 475 nahe Ennigerloh ist am Donnerstagabend ein 25-jähriger Vorhelmer schwer verletzt worden.

Er wollte einen Mähdrescher überholen, als er auf das Auto eines Warendorfers prallte, der den Mähdrescher zeitgleich überholen wollte.

Während eines Überholvorgangs war der 25-jährige Fahrer des Motorrades gegen einen „Renault Twingo“ (kl. Bild) geprallt, der zeitgleich an einem Mähdrescher vorbeifahren wollte. Ein Hubschrauber flog den Vorhelmer nach Hamm. Foto: Feuerwehr EnnigerlohAufgrund der Schwere seiner Verletzungen musste ein 25-jähriger Motorradfahrer am Donnerstagabend mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Hamm geflogen werden. Der Vorhelmer war auf der Bundesstraße 475 zwischen Ennigerloh und Westkirchen verunglückt.

Nach Angaben von Zeugen war der 25-Jährige um 18.35 Uhr mit seinem Kraftrad in Fahrtrichtung Westkirchen unterwegs. Ein 35-jähriger Warendorfer, der zeitgleich mit seinem Pkw, einem „Renault Twingo“, ebenfalls die B 475 in gleicher Richtung befuhr, wollte schließlich einen Mähdrescher mit angehangenem Mähwerk überholen. Als er sich bereits mittig dieses Gespanns befand, stieß der 25-jährige Kradfahrer, der offenbar ebenfalls das Gespann überholen wollte, in voller Fahrt mit seinem Motorrad gegen den Pkw des Warendorfers. Nach ersten Vermutungen hatte der Kradfahrer den „Twingo“ übersehen oder fuhr mit so hohem Tempo, dass er das bereits eingeleitete Überholmanöver nicht mehr stoppen konnte.

Auf diesen Renault fuhr der Vorhelmer mit voller Wucht auf. Foto: FeuerwehrDer Vorhelmer soll nach dem Aufprall mehrere Meter durch die Luft geschleudert worden sein und stürzte schließlich am Rande der Fahrbahn zu Boden. Er wurde schwer verletzt. Die von Passanten alarmierten Rettungskräfte entschieden, den nicht mehr ansprechbaren Mann nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in ein Hammer Krankenhaus zu fliegen. Nach ihren Angaben sei der Zustand des Vorhelmers besorgniserregend.

Die Bundesstraße 475 war für die Dauer von Rettungsarbeiten und Unfallaufnahme komplett gesperrt. Sie wurde erst nach gut zwei Stunden wieder freigegeben.

Ahlener Zeitung, Bericht: Christian Wolff