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"Verluste sind hinzunehmen"

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"Zynisch, ironisch, dekadent" - Politiker zeigen wenig Bürgernähe.

Die Aussagen der politisch verantwortlich Handelnden in Ahlen zeugen nicht gerade von Sensibilität im Umgang mit den Sorgen und Ängsten der betroffenen Bürger. Im Gegenteil: Bei manchen Sprüchen wundern sich die Bürger, ob die Politiker sich die Mühe gemacht haben, sich mit der Problematik überhaupt zu beschäftigen.

Ein Bürger: "Die Aussagen sind zynisch, ironisch und zeigen die dekadente Abgehobenheit der Politik, die sich mit den Niederungen des Alltags anscheinend nicht mehr zu befassen pflegt."

Hier einige Zitate mit Quellenangaben:



"Wertverluste sind im Laufe eines Immobilienlebens hinzunehmen". Dorothea Sachs, Stadtplanungsamt Stadt Ahlen auf die Frage, ob die Biogasanlage es wert sei, bis zu 40% Wertverlust der Häuser Vorhelmer Bürger zu riskieren.

"Panik - Szenario. An den Haaren herbeigezogen, da hört jede Vernunft auf!". Hubertus Beier (CDU), Ortsausschussvorsitzender auf den Leserbrief von Martha Terlunen, die die viel zu enge Feuerwehrzufahrt unter der Eisenbahnbrücke Bosenberg mit der Love-Parade Katastrophe in Duisburg verglichen hatte.

"Szenarien aus der Märchenkiste - Reine Stimmungsmache". Erhard Richard, Stadtverbandsvorsitzender der CDU, bei einer Biogasanlagen-Besichtigung. Gemeint war der Hinweis der Bürgerinitiative auf zahlreiche Biogas-Unfälle mit hohen Sach- und teilweise auch Personenschäden.

"Haarsträubend!". Petra Pähler-Paul, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Grüne auf ein Flugblatt der Bürgerinitiative mit dem auf einige Fakten der Biogasanlage hingewiesen wurde. Die Fakten wurden bis heute nicht widerlegt.

"Panikmache!". Norbert Bing, Fraktionsvorsitzender der SPD im Ahlener Stadtrat, während einer Beratungssitzung zu Heinrich Artmann (FWG), der auf die wissenschaftlich erwiesene Botulismus-Gefahr durch Biogasanlagen und einen möglichen Zusammenhang mit der EHEC-Erkrankungswelle hingewiesen hatte.

"CDU und SPD haben sich bewegt - Ihr habt in Vorhelm nur Hass gesät". Carl Holtermann, Fraktionsvorsitzender der CDU im Ahlener Stadtrat, während einer Beratungssitzung zu Heinrich Artmann (FWG). Mit Bewegen war möglicherweise die ursprüngliche Zustimmung zu den Betreiber-Anträgen, dann die nach massiven Bürgerprotesten erfolgte Ablehnung des Projektes und die schließlich erfolgte erneute 180° Wende gemeint. Mit 'Hass säen' wurde eventuell auf Cornelia Beck (FWG) angespielt, die sich gegen sie erhobene Vorwürfe der Verleumdung mit einer Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft zur Wehr setzte.