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Eine junge Form der Pilgerreise etabliert sich

Geschrieben von Ralf Steinhorst

Zum sechsten Mal: Alternative Fahrradwallfahrt von Vorhelm nach Telgte / Abschluss in Tönnishäuschen

„Gehet – nein, fahret in Frieden“, verabschiedete Pfarrer Hermann Honermann von der Pfarrgemeinde St. Pankratius am frühen Sonntagmorgen die Pilger der Fahrradwallfahrt nach Telgte. Abfahrt nach Telgte. Foto: Ralf SteinhorstIndem er sich selbst verbesserte, zeigte Pfarrer Honermann, dass die Fahrradwallfahrt eine noch junge Form der Pilgerreise ist. Trotzdem ist sie in Vorhelm inzwischen etabliert: Bereits zum sechsten Mal traten die Wallfahrer auf dem Fahrrad die Pilgerfahrt nach Telgte an.

Die alternative Pilgerfahrt zieht inzwischen Kreise, so dass unter den 35 Teilnehmern nicht nur Vorhelmer waren, sondern auch Ahlener. Um 7 Uhr in der Frühe trafen sie sich zunächst in der St.-Pankratius-Kirche, um sich von Honermann segnen zu lassen. Eine halbe Stunde später, nach einer Einweisung von Cheforganisator Engelbert Vatterodt, hieß es: „Rauf auf den Sattel“.
An fünf Stationen – an Wegekreuzen, Kapellen und Kirchen – wurde Rast mit Beten gemacht. Die Hauptstation war dabei um 10.30 Uhr die St.-Magnus-Kirche in Everswinkel, wo die Fahrradpilger an einem Gottesdienst teilnahmen und im Pfarrheim ihre Mittagspause einlegten.

Gegen 13 Uhr war der erste Weg mit dem Erreichen des Ziels Telgte geschafft, das Gehen des Kreuzweges und der Besuch der Gnadenkapelle standen auf dem Programm. Anschließend traf die Vorhelmer Wallfahrtsgruppe mit den Ahlener Fußwallfahrern zusammen, um mit ihnen und Bischof Felix Genn in die Wallfahrtskirche St. Clemens einzuziehen.

Nach dem Gottesdienst ging es auf dem Fahrrad in die Heimat zurück. Auf dem Eschenhof zwischen Hoetmar und Everswinkel legten die Pilger eine verdiente Erholungspause ein. Der Abschluss der Wallfahrt wurde gegen 19 Uhr in der Kapelle Woeste am Bahnhof Tönnishäuschen begangen.

Ralf Steinhorst schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung