Ahlen-Vorhelm Web Portal

Ahlen-Vorhelm

Alte Ladestr.26 ,
59227 Ahlen-Vorhelm

Stadt Ahlen 02382-590
info@ahlen-vorhelm.de

Wasser ist nicht nur zum Waschen da.

Geschrieben von Christian Wolff

75 Kinder und 14 Betreuer aus dem Hellbachdorf genießen die Ferienzeit auf der Insel Ameland

Eigentlich sollten sie ja genug haben vom Wasser, nachdem sie fast eine Woche Regenwetter aushalten mussten. Doch nichts dergleichen: Im Vorhelmer Ferienlager ist nasser Spaß Trumpf.

Da wird mal eine Rutschbahn aufgebaut, dann gibt Schlachten mit Wasserbomben und -pistolen oder erfrischende Sprünge ins kühle Planschbecken. Und letztere nicht selten unfreiwillig.

75 Kinder sind auf „Hof Albatros“ zu Gast. Zum Betreuerteam gehören Lukas Abel, Simon Brehe, Christina Brinkötter, Jens Cubick, Katrin Gövert, Stefanie Hammelmann, Anna-Katharina Humberg, André Kaldewei, Frank Karos, Johanna Rieping, Florian Schneider, Marny Vokuhl, Nils Westermann und Katharina Zent. „Küchenfeen“ sind Sabine Pabst und Nicole Brückner. „Die Stimmung ist richtig gut“, sagt Anna-Katharina Humberg. Das liege nicht allein am Sonnenschein. „Wir haben auch beim schlechten Wetter tolle Tage erlebt.“ Mit „Kofferhoffer“ zum Beispiel oder dem „Spiel der Sinne“. Da sind anfängliche Heimwehanfälle schnell verflogen.

Während anderswo die Anmeldezahlen rückläufig sind, stehen bei den Vorhelmern in diesem Jahr 20 auf der Warteliste. „Ich glaube, so viele Anmeldungen hatten wir lange nicht“, so Humberg. 95 waren es. Aber: „Ohne Zuschüsse, die vielen Sachspenden und Sponsoren würde es nicht funktionieren.“

Bevor Bürgermeister Benedikt Ruhmöller mit seiner kleinen städtischen Delegation auftaucht, erleben Kinder und Betreuer einen Überraschungsbesuch: Gerd Kleini­kel kommt auf Stippvisite zum „Hof Albatros“. Das „Lagerurgestein“ hat den Trupp nach jahrzehntelanger Teilnahme zum ersten Mal nicht begleitet. Aber so ganz ohne Gerd geht es eben nicht, vor allem beim Aufbauen. „Die Kinder wussten nicht, dass er kommt und haben sich entsprechend gefreut“, berichtet Anna-Katharina Humberg.

Zu den Höhepunkten im Lagerprogramm gehören neben der alljährlichen „Schwimmbad-Disco“ eine exotische „Hawaii-Party“ und das Spiel „Jeder Tag ein Feiertag“, bei dem André Kaldewei sogar seine Gardeuniform anlegte, um den „Klein-Köln“-Karneval nachzustellen. Beim Turnier gegen das Nottulner Lager sitzt sogar ein Sieg drin. „Das schweißt natürlich zusammen“, sagt Kaldewei.

Den obligatorischen Fahnenklau haben die Jungs und Mädels aus dem Hellbachdorf - sie sind alle zwischen acht und 14 Jahren alt - diesmal allerdings ausgelassen. „Vielleicht holen wir uns ja noch die vom Ahlener Mädchenlager“, zwinkert die Betreuerin. 

 

Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung