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Drei Kanonenschläge: Der Maibaum steht!

Geschrieben von Ralf Steinhorst

Dieses Mal hat es endlich wieder geklappt mit dem Wetter beim Maibaumfest in Vorhelm. Nachdem vor zwei Jahren genau zum Zeitpunkt des Aufstellens ein Gewitter über das Wibbeltdorf hinwegzog und das Fest im vergangenen Jahr sogar ganz abgesagt wurde, zog es die Vorhelmer am Sonntagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein in Scharen auf den Dorfplatz.

Der Maibaum steht, und das kerzengerade. Löschzugführer Hubertus Heimann (r.) freut sich über das gelungene Aufstellen, bei dem auch die Soldaten der künftigen Patenkompanie aus der „Westfalen-Kaserne“ angepackt hatten. Foto: Ralf Steinhorst„Es ist ein schönes Gefühl, wieder Sonne zu erleben – und ihr seid dabei“, frohlockte der wiedergenesene Josef Remmert, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IGVVV), bei der Begrüßung der Besucher. Denn schließlich waren auch die vergangenen Tage nicht wirklich frühlingshaft gewesen, der Termin der Maibaumaufstellung also sehr gut getroffen. Für gute Stimmung sorgten auch der Musikverein Vorhelm, Jagdhornbläser des Hegerings Vorhelm und der Spielmannszug Enniger-Vorhelm mit ihren Auftritten.

Der Heimatverein hatte das 16. Maibaumfest um eine Stunde auf 17 Uhr vorverlegt, schließlich lag der 30. April dieses Jahr auf einem Sonntag. So fanden sich die Besucher schon früh ein, darunter auch erstmals Vertreter der 1. Kompanie des Aufklärungsbataillons 7 aus der „Westfalen-Kaserne“, mit der Vorhelm eine Patenschaft anstrebt. „Ich bin der Einladung gerne gefolgt, das ist ein schöner Auftakt für die angestrebte Patenschaft“, machte Kompaniechef Hauptmann Rene Rieckmann höchstpersönlich seine Aufwartung. Begleitet wurde er von Thomas Kras von der IG Ahlener Panzergrenadiere, der darauf verwies, dass es schon von 1975 bis 2005 eine Patenschaft mit der 1. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 192 gab.


Wir versuchen jedes Jahr die Schilder anders hinzuhängen.

Hubertus Heimann


maibaumaufstellung 02Die Soldaten machten sich dann auch beim Maibaumaufstellen nützlich, wo zum Finale des Seilziehens jede starke Hand gebraucht wurde. Zuvor organisierte der Löschzug sämtliche Vorbereitungsarbeiten. Löschzugführer Hubertus Heimann dirigierte dabei besonders das Anbringen der Schilder mit den Wappen und Emblemen der Vorhelmer Vereine und Verbände: „Wir versuchen jedes Jahr die Schilder anders hinzuhängen“, erklärte er, „aber es klappt nicht immer.“ Als der Ballermannclub der Schützen drei lautstarke Kanonenschläge zündete, war auch dem letzten Besucher klar: Der Maibaum steht.

Der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Meiwes lobte in seinem Grußwort die Vorhelmer, die mit ihrem Engagement vorbildlich seien. Das Fest war auch ein guter Anlass, die neue Boulebahn in Betrieb zu nehmen. Josef Rehbaum und Ludger Bach nahmen dazu stilecht französischen Rotwein und Champagner und tröpfelten diese auf das „Schweinchen“.

Clown Püppi trug zur Kinderbelustigung bei, die kfd kredenzte Maibowle und Pommes Frites, die Landfrauen backten Waffeln und die „Klein-Kölner“ servierten Gegrilltes. Gegen den Durst halfen die Betreuer des Ferienlagers und die Jungschützen. Auch der „Kalenderstreit“ war noch einmal Gesprächsthema. An der Wertmarkenkasse hatten die Besucher die Möglichkeit, dem Heimatverein zu spenden, um dessen Prozesskosten abzufedern.

az logoAhlener Zeitung, Bericht: Ralf Steinhorst

xgorightZur Fotostrecke: Maibaumaufstellung 2017

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