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Heiliger Mann besuchte Vorhelm

Geschrieben von Heiner Klostermann

Um Ahlen machte er am 6. Dezember einen Bogen. Dafür hielt sich der Nikolaus umso länger in Vorhelm auf, wo er stilecht mit Kutsche anreiste – gezogen von Heinrich Fröchtes Mini-Ponys. Die Kinder durften mit dem Gespann sogar Rundfahrten unternehmen, während die Eltern Glühwein kosteten.

Briefe an das Christkind nahm der Nikolaus bei seinem Abstecher im Wibbeltdorf gerne entgegen, auch wenn es sehr viele waren. Heinrich Fröchte sorgte zugleich für Rundfahrten mit der Ponykutsche, während der Förderverein der Augustin-Wibbelt-Schule Glühwein und Kakao ausschenkte. Foto: Christian WolffEr kam mit einem prallgefüllten Sack voller Geschenke. Doch als die verteilt waren, hatte der Nikolaus erneut schwer zu schleppen: Unzählige Briefe mit Weihnachtswünschen musste er für die vielen Kinder mitnehmen, die ihn am Dienstagnachmittag leibhaftig erlebten. „Ich bin sozusagen der Bote für das Christkind. Die Weihnachtspost geht nach Engelskirchen“, verriet der Heilige Mann.

Während scheinbar ganz Ahlen noch darüber diskutierte, warum der Nikolaus in diesem Jahr einen Bogen um die Wersestadt machte, herrschte auf dem Vorhelmer Dorfplatz Volksfeststimmung. Mit Glockengeläut und Hufschlägen kündigte sich der Nikolaus schließlich an. Heinrich Fröchte aus Tönnishäuschen hatte ihm für den Abstecher eine Kutsche mit zwei Mini-Ponys zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde er dabei durch Ralf Budt.

Für Musik sorgte die Bläser-AG der Vorhelmer Grundschule in Kooperation mit dem Musikverein Vorhelm und der Musikschule unter Leitung von Norbert Hennenberg. Ebenso aktiv waren die Damen des Fördervereins der Augustin-Wibbelt-Schule, die Glühwein und Kakao ausschenkten oder Waffeln backten. Sie baten dabei natürlich auch um eine kleine Spende für ihre Arbeit.

Wiener Würstchen im Brötchen gab‘s ebenso vor dem „Lädchen am Pilz“, dessen Team – Maria Mera, Ulrike Dohle, Roswitha Schwippe, Marlies Düser und Susanne Budt – die Initialzündung für den Nikolausbesuch gegeben hatten. „Wir hatten schon im Vorjahr eine Veranstaltung dieser Art aufgezogen, aber so viel Resonanz wie in diesem Jahr hatten wir noch nicht“, erklärte Susanne Budt. 125 Nikolaustütchen hatten sie im Vorfeld gepackt. Und so regt sie an, das Ereignis im kommenden Jahr mit einem kleinen Weihnachtsmarkt zu verbinden. „Das, was die Kirchengemeinde vor einigen Tagen erstmals aufgezogen hat, war richtig gut“, erinnerte Thomas Fliegener an das Adventsfest am Kirchturm. „Warum nicht künftig beides verbinden?“ Dazu könnten dann auch die Karnevalisten von „Klein-Köln“ ins Boot geholt werden, die in den Vorjahren einen eigenen Markt auf die Beine gestellt hatten – allerdings auf dem Sportplatz. „Lieber eine gemeinsame, tolle Sache als drei Einzelveranstaltungen“, wünscht sich eine Mutter.

Zur Abrundung des Nachmittags erzählte Hildegard Latzel noch Geschichten unterm „Pilz “-Häuschen.

Die Weihnachtspost geht nach Engelskirchen.

Der Nikolaus

az logoAhlener Zeitung, Bericht: Christian Wolff

 

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