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Kabelbauer sucht Frau - und singt

Geschrieben von Israel Mossad
Winterfest Tönnishäuschen in bayerischer Kulisse
Für einen Abstecher ins Hofbräuhaus musste am Samstagabend niemand nach München reisen. Der Besuch im Hotel „Waldmutter“ reichte völlig aus, um ganz tief in urbayerische Feiertraditionen einzutauchen.

Foto: Christian WolffDer junge Hofstaat um das St.-Antonius-Schützenkönigspaar Michael Füchtenhans und Dagmar Böger grüßte herzerfrischend mit „Servus, grüezi und hallo“ beim Tönnishäuschener Winterfest.


Zu diesem Zeitpunkt war der Saal schon gut gefüllt – und in bester Karnevalsstimmung. Dafür hatte nicht nur eine mysteriöse Stimme aus dem „Off“ gesorgt, die einen Großteil der Gäste sogar persönlich begrüßte, sondern vor allem die alpenländische Dekoration. Nicht zuletzt kamen fast alle Feierfreudigen in Verkleidung. Besonders originell darunter: Maria Lohoff als wandelndes Telefon und Oliver Lüring als nur scheinbar vertrauenswürdiger „Dr. Mops“.

 

Dann ging es Schlag auf Schlag: Sägewettbewerb, Schuhplattler-Tanz und die „Heidi“-Melodie mischten sich zu einem blau-weißen Potpourri in närrischem Getümmel. Und alles hatten die Thron-Leute selbst einstudiert. Um sich ein wenig zu lockern richteten die Damen und Herren in Dirndl und Lederhosen einen kleinen Kegelwettstreit aus, bei dem Michael Marpert doch glatt den König aus der Mitte kegelte. „A Mordsgaudi“, kommentierte Christian Kruse. Von den Stühlen riss es das Publikum, als Ralf Füchtenhans, beruflich als Kabelbauer aktiv, mit einem Mini-Trecker in den Saal gefahren kam. Unter dem Titel „Kabelbauer sucht Frau“ holte er die fesche Resi mit dem Traktor ab.

 

 

Foto: Christian WolffWährend die Zuschauer unterdessen den Mundart-Hit von Wolfgang Fierek mitschmetterten, musste „Füchti“ wenig später selber singen. Oder war es Vollplayback? Egal. Die Band „Citylights“ spielte jedenfalls das „Schäferlied“ ein. Freunde einer dazugehörigen Fernsehsendung wussten, warum. Einen weiteren Programmpunkt gestalteten die „Peppergirls“ im Fußball-Nationalmannschafts-Dress. Keine Frage, dass sie die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen durften. Nach so einigen Tanzeinlagen der Regenten und ihrer Gefolgschaft wurde auch der Hofstaat aus dem Vorjahr unter Paul Brinkschulte auf die Tanzfläche gebeten.

Schon Tradition beim Winterfest hat der Besuch des Sendenhorster Prinzenpaares. Stefan und Sabrina zogen unter schallenden „Helau“-Rufen in den Saal. „Es ist immer wieder schön bei euch“, lobte der Narrenfürst, der übrigens seine Jungfrau, den Bauern und weitere jecke Freunde mitgebracht hatte.

 

 Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung

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