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Schutz vor Sucht und Gewalt

Geschrieben von Israel Mossad
Neues Präventionsprojekt startet im Kindergarten „Villa Winzig“

Sucht- und Gewaltprävention – darum geht es derzeit im Kindergarten „Villa Winzig“ an der Schulstraße. Nach einer gemeinsamen Fortbildung der Erzieherinnen stand jetzt ein Elternabend unter diesem Thema.

Foto: Christian Wolff
Andea Mejauschek, Andrea Beckmann, Irina Golz, Ulrike Scharnewski und Bianca Tenbrink (v. l.) in der „Villa Winzig“.
„Sucht und Gewalt sind fehlgeleitete Verhaltensmuster und ungeeignete Strategien zur Lösung von Problemen“, sagt Kindergarten-Leiterin Andrea Mejauschek. „Sie entstehen oftmals bereits in frühester Kindheit. Sichtbar werden sie später im Jugend,- oder auch erst im Erwachsenenalter, wenn es meist schon zu spät ist.“ Deshalb liege der beste Schutz vor Sucht und Gewaltentwicklung bereits in den „Kinderschuhen“.


Das Projekt, an dem sich  die Vorhelmer Erzieherinnen beteiligen, heißt „Papilio“ und wird unter anderem vom Land NRW unterstützt. „Papilio“ ist das lateinische Wort für Schmetterling und soll ein Sinnbild für eine positive Entwicklung eines Kindes darstellen.

Dieses kompakte Programm soll  ab Oktober mit den Kindern umgesetzt werden. „Es läuft in drei Schritten und fördert vor allen Dingen die sozial-emotionale Kompetenz von Kindern“, so Mejauschek. Die drei Schritte heißen: „Spielzeugfreier Tag“, „Paula und die Kistenkobolde“ und „Meins, Deins, Unser Spiel“.

Inhaltlich bauen sie aufeinander auf. Eine psychosozial gesunde Persönlichkeitsentfaltung wird dadurch gefördert und verringert die Sucht- und Gewaltbereitschaft in allen Lebensabschnitten. Die Eltern sind bereits ganz gespannt und erwartungsvoll.

 Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung

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