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Ein "Hottemax" ist nicht allein zum Reiten da

Geschrieben von Sebastian Schnurpfeil
Aktion „Pferde-Stärken“: Viel los auf Vorhelmer Höfen / Spaß-Parcours / Hilfe für Kinder nach „Pferdisch“-Prinzip

Keine Frage: Die Aktion „Pferde-Stärken“ war auch  bei ihrer neuesten Auflage wieder ein Besuchermagnet auf zahlreichen Reiterhöfen im ganzen Münsterland.

Image128 Betriebe und Vereine öffneten am Wochenende ihre Türen für Pferdefreunde, die zum Teil von weit her in die Region kamen.


Auch auf dem Vorhelmer Hof Schulze Rieping war am Sonntag einiges los. Dabei verlangte der Spaß-Parcours  des Reitvereins Schäringer Feld seinen Teilnehmern alles ab. Für  Mensch, Pferd und Hund ging es vor allem darum, Geschicklichkeit und Mut zu beweisen. Wer am Ende die schnellste Zeit erreichte, verschaffte sich einen weiteren Vorteil.  

Wieder einmal hatte sich der Hof Schulze Rieping bis ins letzte Detail herausgeputzt. Neben Speisen und Getränken wurde den Besuchern natürlich auch ein buntes Rahmenprogramm geboten. Für die Jüngsten war es das Größte, persönlich auf einem Pferderücken Platz nehmen zu dürfen. „Schnupperreiten“ einmal anders – das gefiel sowohl den Pferden als auch den kleinen Reitern. Für Spaß sorgte  der Reitwettbewerb, bei dem sieben Paare gegeneinander antraten. Gutscheine und Trostpreise fanden binnen kürzester Zeit ihre Abnehmer.


„Auf dem Hof werden vor allem traumatisierte Kinder gefördert.“ Elke Pohlmann


Anschließend standen das Gelände- und das Paar-Reiten auf dem Programm, bei denen besonders Koordination und Spungischerheit gefragt waren. Die Zuschauer quittierten diese Leistungen mit tosendem Applaus.

Foto: Sebastian Schnurpfeil„Das sieht ja toll aus“, staunte eine Besucherin, als sie am Nachmittag an der Quadrille stand  und den jugendlichen Reitern beim Dressurreiten zuschaute. Dass man in so einem Bereich in Einzelarbeit seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, in Zusammenarbeit aber stets in der Formation bleiben muss, lernten die Besucher am Rande des Geschehens.


Besonderes Interesse rief bei vielen der Besuch auf dem „Sonnenhof“ am Bergeickel hervor, wo die Sozialpädagogin Elke Pohlmann  und ihre Helfer gewaltfrei mit Pferden zusammenarbeiten. Wie? „Nach dem ,Pferdisch‘-Prinzip“, gab  Pohlmann gut gelaunt Auskunft und präsentierte den Zuschauern anschließend eine gekonnte Einlage ihrer Arbeit. Auf dem „Sonnenhof“ gabe es neben dem Basiswissen eine Menge über Pferde  zu lernen. „Auf dem Hof werden vor allem traumatisierte Kinder gefördert, die zum Beispiel  AD(H)S, also das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom,  haben. Die Arbeit mit den Tieren  hängt vor allem vom Verhalten der Menschen ab“, erklärte Elke Pohlmann, während sie zwischen der „Bodenarbeit“ und dem Reiten variierte.

 Sebastian Schnurpfeil schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung
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