Ahlen-Vorhelm Web Portal

Ahlen-Vorhelm

Alte Ladestr.26 ,
59227 Ahlen-Vorhelm

Stadt Ahlen 02382-590
info@ahlen-vorhelm.de

Jugendgruppe steigert sich jedes Mal ein Stück mehr

Geschrieben von Israel Mossad
Jagdhornbläser St. Hubertus beim Landeswettstreit

Erfolge motivieren. Diese Erfahrung machte jetzt  auch die zwölfköpfige Jugendgruppe der Jagdhornbläser St. Hubertus Enniger-Vorhelm. Sie  erlangte am vergangenen Samstag auf dem nordrhein-westfälischen Landeswettbewerb  in Detmold den stolzen vierten Platz von 17 teilnehmenden Gruppen in der Wertungsklasse C.

Foto: Christian Wolff
Die Jugendgruppe der Jagdhornbläser St.Hubertus errang einen stolzen 4. Platz
Die acht- bis  14-jährigen Bläser aus dem Hellbach-, Voßbachdorf und der nahen Umgebung erzielten vor zwei Jahren noch den siebten Platz beim Landeswettbewerb in Kleve. Und voriges Jahr saß sogar ein überragender  erster Platz beim Kreiswettbewerb in Everswinkel drin.


 Damit hat sich die Jugendgruppe seit ihrer Gründung vor dreieinhalb Jahren  stetig gesteigert. Die Nachwuchsbläser beweisen damit, dass Jagdhornsignale nicht nur im jagdlichen Brauchtum, sondern auch darüber hinaus noch gepflegt werden.  Tonfolgen, die auf dem Jagdhorn geblasen werden, hatten ursprünglich die Aufgabe, eine Information zu vermitteln. Sie sind somit keine „Musikstücke“ und dienen nicht der Erbauung und verfolgen keinen künstlerischen Anspruch. Sie sind ein fester Bestandteil der Jagdkultur. Früher war das Jagdhorn das einzige Mittel zur unmittelbaren Verständigung über lange Distanzen während der Jagd. „Die Signale sind noch heute Ausbildungs- und Prüfungsbestandteil und werden weiterhin eingesetzt“, erklärt Chorleiterin Simone Töcker. „Heute liegt der Schwerpunkt bei der Verwendung der Jagdsignale in der Pflege und Förderung des jagdlichen Brauchtums.“


Die Signale dienen noch heute hauptsächlich bei Gesellschaftsjagden der Abstimmung der Jäger untereinander und der Jäger mit den Treibern. Die Verständigung  ist auch in Zeiten des  Mobiltelefons diesem  überlegen, wichtige Anordnungen werden unmittelbar von allen Teilnehmern vernommen. Insofern ist der Einsatz der Signale, die mit dem Fürst-Pless-Horn geblasen werden, weiterhin  von  praktischem Wert. Die Signale umfassen  die Begrüßung zu Beginn, Warnsignale und Hilferufe bei Gefahren und Unfällen sowie die Anweisungen, wie sich die Treiber und Jäger zu verhalten haben.

Chorleiterin Simone Töcker ist  sehr stolz auf ihre „Schützlinge“ und beabsichtigt zum September dieses Jahres eine neue Anfängergruppe für acht- bis 14-jährige Jugendliche ins Leben zu rufen. „Für diejenigen, die Interesse haben, sind  musikalische Kenntnisse oder ein jagdlicher Hintergrund nicht erforderlich“, erklärt Töcker und möchte dem potenziellen Nachwuchs zugleich die Scheu nehmen.

Hörner werden in der dreimonatigen Schnupperphase gestellt. Anmeldungen sind bei Simone Töcker unter der Nummer 0 25 85 / 94 02 66 ab sofort möglich.

 Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung.

Kategorie: