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Hier wäre jeder gern ein Kind

Geschrieben von Israel Mossad
Einweihung der OGS / Ruhmöller fühlt sich „wie der  Weihnachtsmann“

„Bauen, Snoezelen, nette Leute treffen . . .“ –  Bürgermeister Benedikt Ruhmöller zeigte sich am Samstagmorgen sehr angetan von der Offenen Ganztagsschule (OGS) der Augustin-Wibbelt-Grundschule in Vorhelm, die im Rahmen einer offiziellen Feierstunde eingeweiht wurde.

Foto: Sebastian Schnurpfeil
Bürgermeister Ruhmöller (2.v.l.) im Kreis der Kinder
Ja, hier wäre auch er noch einmal gerne ein Kind, betonte er. Während dieser Einweihungsfeier fühle er sich wie der Weihnachtsmann, fügte er hinzu  und spielte dabei auf die 150 000 Euro teure Umbaumaßnahme im Wibbeltdorf an. Dafür erntete er besonders von der Leiterin des OGS, Mechthild Humberg, eifriges Nicken.


Sie hatte  eine E-Mail an den Bürgermeister geschrieben  und zwei Stunden später die ersten  3 000 Euro für wichtige Anschaffungen zugesichert bekommen. „Als uns die damals vom Land versprochenen Zuschüsse zur Eröffnung einer  OGS gestrichen wurden, schlug die große Stunde der Stadt Ahlen“, unterstrich auch Schulleiter Norbert Prinz. Kaum hatte der Bürgermeister von den finanziellen Schwierigkeiten im Wibbeltdorf gehört, griff er schon unterstützend ein. Dass das Land „uns im Regen hat stehen lassen“, das kritisiere er   immer noch sehr stark. „Wir hoffen, dass uns wenigstens ein kleiner Teil der finanziellen Aufwendungen zurückerstattet wird“, betonte er. Denn  100 000 Euro für bauliche Maßnahmen und 30 000 Euro für die Inneneinrichtung seien  eben „ein gehöriger Batzen Geld“.

Dass sich diese Investition im ersten Jahr der OGS sichtlich gelohnt hatte, konnten nicht nur Betreuer, sondern auch zahlreiche Steppkes  bestätigen. Mit 22 Kindern habe die Schule das Projekt gestartet, 26 seien es nun zum Ende des Schuljahres, erklärte Mechthild Humberg. „Für das nächste Jahr haben wir schon 29 Neuanmeldungen“, blickte die Leiterin der OGS positiv gestimmt  in die Zukunft.

Diese sei „kein Anhängsel der Schule“, bekräftigte Norbert Prinz, sondern vielmehr ein „integraler Bestandteil, dessen Quantität und Qualität wir jeden Tag zu steigern versuchen“. Auch IGVV-Vorsitzender Josef Remmert lobte die kindgerechte Einrichtung,  und dem Ortsausschussvorsitzenden Hubertus Beier gefielen besonders die „frischen bunten Farben“ der Inneneinrichtung.


„Bauen, Snoezelen, nette Leute treffen . . .“
Benedikt Ruhmöller


Foto: Sebastian Schnurpfeil
Pastor Honermann (l.) und sein evangelischer Kollege Pfarrer Böning segneten die Räume
Besonders mit den Kindergärten müsse man kooperieren, wünschte sich Ruhmöller von den Organisatoren. Und als Norbert Prinz das Stadtoberhaupt ganz vorsichtig nach einer neuen Kletterwand im Außenbereich fragte, hatte dieser zwar kein Geschenk in dieser Größenordnung dabei, dafür aber einen Fußball, den die Jüngsten sogleich in Beschlag nahmen.

Musikalisch begleitet wurden die Feierlichkeiten von dem Vorhelmer Blasorchester des Musikvereins und den Kindern des Offenen Ganztagsbereichs. Unterstützung für das Projekt leistet übrigens die Trägergesellschaft PariSozial. Der Dank gilt auch allen freiwilligen Helfern und Gönnern.  
 

 Sebastian Schnurpfeil schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung.




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