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Ahlener Advent erwacht aus Dornröschenschlaf

Geschrieben von Israel Mossad

Und plötzlich riecht es nach Advent. Wer durch die Ahlener Fußgängerzone schlendert, dem kommt der Duft von gebrannten Mandeln und von Tannengrün entgegen.

Foto: Maria KessingIn der guten Stube sind fleißige Leute damit beschäftigt, ein Hüttendorf aufzubauen. Denn jetzt, liebe Ahlener, wird’s was geben. Mit der Eröffnung des Ahlener Advents am Donnerstag ab 17 Uhr wird auch in Ahlen vorsichtig die Adventszeit eingeläutet.Uwe Lieftüchter hat sich bis Donnerstag vorsorglich in seinem Geschäft abgemeldet. Mit einem Lageplan koordiniert er auf dem Marktplatz die Aufstellung der Stände. Da kommt es oft auf ein paar Zentimeter an bis jede Hütte ihren endgültigen Platz für die Zeit vom 29. November bis 9. Dezember gefunden hat. Was die Initiativgruppe Ahlener Kaufleute mit Lieftüchter und seinen Kollegen Sylvia Sommer und Heiner Klostermann leistet, verdient allerhöchsten Respekt.

 

Es war einmal. . . So fangen bekanntlich alle Märchen an. Und die gehören nun einmal zur Vorweihnachtszeit wie Lebkuchen und Glühwein. Deshalb lassen die Gebrüder Grimm in diesem Advent grüßen und zwar als Schaufenster-Dekoration verbunden mit einem Ratespiel für Kinder und märchenhaften Preisen. Da schüttelt Frau Holle zum Beispiel ihre Betten aus. Und Dornröschen versinkt in einen tiefen Schlaf. Alle vier Schaufenster seines Bettenhaus Beumer am Marktplatz hat Ernst Koenen märchenhaft gestaltet. Wer wissen will, wohin sich Hänsel und Gretel verirrt haben, der sollte mit offenen Augen durch die Innenstadt gehen. Mehr wird hier nämlich nicht verraten.

 

Foto: Maria KessingEin weiteres Geheimnis wird am 29.11. nachmittags auf der Advents-Bühne auf dem Marktplatz gelüftet. Beim großen Finale ab 14.30 Uhr entscheidet sich, wer in diesem Jahr die beiden Weihnachtsengel werden. Elf Kandidatinnen sind in der Endausscheidung der gemeinsamen Aktion von Kaufleuten und „Ahlener Tageblatt“. Kurz vor 17 Uhr wird es in der Innenstadt für kurze Zeit ganz dunkel (auch die Geschäfte sollen die Schaufenster-Beleuchtung runterfahren). Um Punkt 17 Uhr soll es nach einem Zauberwort des Bürgermeisters wieder Licht werden.

 

Mit der Peter-Weisheit-Band aus Hamm haben die Kaufleute gleich zum Start des Ahlener Advents ab 17.30 Uhr eine attraktive Programm-Nummer verpflichtet. Nach der Renovierung des Balkons am Alten Rathaus werden in diesem Jahr die Turmbläser an fast allen elf Tagen jeweils um 19 Uhr dort auftreten und spielen. Viele andere Ahlener Gruppen und auswärtige Gäste wie die 30-köpfige Musikkapelle Oberreute aus dem Allgäu werden täglich für ein stimmungsvolles Programm sorgen.

 

Eine weitere Attraktion ist ein Nikolaus-Telefon in der Nähe der Bühne mit direkter Verbindung zum Christkind im Himmel. Hier können die kleinen Weihnachtsmarktbesucher täglich von 14.30 bis 16 Uhr dem Heiligen Mann ihre Wünsche vortragen. Er selbst hat sein persönliches Kommen für den 6. Dezember angekündigt. „Das ist mein besonderer Highlight-Tag“, freut sich auch Sylvia Sommer wie ein kleines Mädchen auf den hohen Besuch.

 

Vom Himmel hoch mit einem Hubschrauber von Klaus Beese (Firma Agrarflug) schweben Nikolaus und Knecht Ruprecht (zwei bekannte Ahlener Persönlichkeiten) ein und landen auf der Wiese gegenüber der Stadthalle. Von hier fahren sie mit der Kutsche, begleitet von der Jugendfeuerwehr, weiter durch die Innenstadt zum Marktplatz, wo sie 1500 Stutenkerle an die braven Kinder verteilen. Ganz bestimmt hat der Heilige Mann auch ein dickes Dankeschön für die Initiativgruppe der Ahlener Kaufleute in seinem Gepäck. Ho-Ho-Ho. . .

 

 Maria Kessing schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und das Ahlener Tageblatt.




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