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Meisterhafte Musik meisterlich gespielt

Geschrieben von Israel Mossad

Konzert in der Gemeinde Vorhelm-Sendenhorst

Benefiz-Konzerte für die Renovierung von Kirchenorgeln gibt es viele, denn sie erfüllen einen  guten Zweck. Wenn allerdings ein derart interessantes Programm wie jetzt in der Evangelischen Friedenskirche  von einem hochkarätigen Ensemble dargeboten wird, werden Zuhörer besonders hellhörig.

Foto: Ingo Dittmar Zum Auftakt ließ Organistin Inge Bornemann Samuel Scheidts Liedvariationen „Alamanda Bruynsmedelijn“ erklingen. Schon da hätten die rund 50 Besucher gern applaudiert, die Musiker hatten allerdings darum gebeten, dieses erst am Ende des Konzerts zu tun.


Nach Jean Baptiste Loeillets „Sonate Nr. 3 op. 3“ in F-Dur, gespielt von Julia Harder (Violine), Christian Harder (Cello) und Hugo Harder (Basso Continuo), kamen die Musikliebhaber in den Genuss eines kammermusikalisch intimen Eintauchens in Georg Friedrich Händels Arie „Senza il suo bene“ mit Monika Dittmar (Querflöte), Christian Harder (Cello) und Inge Bornemann (Orgel).

 

 

 

 

 

 

Foto: Ingo DittmarAlles lässt sich steigern: Uta Harder verzauberte die Zuschauer erstmals an diesem Abend  mit einem warmen Timbre versehenen Sopran – bei Georg Friedrich Händels klarer Arie „Süße Stille, sanfte Quelle“. Ebenfalls aus Händels Werk „Neun deutsche Arien“ stammt die Arie „Meine Seele hört im Sehen“. Kongeniale Solo-Partnerin zu Uta Harder war Monika Dittmar (Querflöte) mit ihrem ausdrucksstarken Spiel, das einfühlsam mit der Sängerin harmonierte. Sehr schön auch die „Sonate Nr. 1 op. 1“, a-moll, von Loeillet für Querflöte und Basso Continuo (Inge Bornemann), ein versiertes, sehr lebendiges Zusammenspiel zweiter Musikerinnen, die sich schon lange kennen.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Ingo DittmarDie Kirchenorgel gilt als Königin der Instrumente, und das demonstrierte nun virtuos Inge Bornemann mit dem Präludium und der Fuge in a-moll (BWV 543) von Johann Sebastian Bach. Entstanden ist das Werk in der frühen Meisterphase des berühmten Komponisten, die Organistin präsentierte es als beeindruckenden Höhepunkt dieses außergewöhnlichen Konzertabends.


Mit Johann Sebastian Bachs „Air“ zeigte die erst 16-jährige Julia Harder großes Talent. Akzentuiert interpretierte sie das berühmte Thema auf der Violine, begleitet von Cello und Basso Continuo. Den gesanglichen Abschluss des Konzerts bildete Händels Arie „Sein Auge erwacht“. Schlusspunkt: Bachs „Phntasie“ in C-Dur. „Sie haben unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagte die für Musik zuständige Presbyterin Waldtraut Fricke zum Abschluss und überreichte allen Künstlern eine Rose.

 

 

 

 Aus der Ahlener Zeitung. Artikel geschrieben von Ingo Dittmar.

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