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Anwohner kritisieren Straßenzustand

Geschrieben von Christian Wolff

Es geht auf und ab: Die Tönnishäuschener Ortsdurchfahrt weist ihn Höhe der St.-Antonius-Kapelle Schäden auf, die für Anwohner inzwischen zum Ärgernis geworden sind. Eine Sanierung ist erneut verschoben worden.

Die Ausleuchtung des Platzes vor der St.-Antonius-Kapelle ist ein Wunsch vieler Anwohner. Noch dringlicher wird jedoch die Sanierung der Durchfahrts-Pflasterung eingestuft. Foto: Christian WolffDas Problem geht bald ins dritte Jahr: Vor der St.-Antonius-Kapelle in Tönnishäuschen ist das Betonpflaster inzwischen so weit abgesackt, dass die im Jahr 2000 zur optischen Auflockerung eingesetzten Blaubasaltstreifen wie Hindernisse wirken. „Wenn da ein Fahrzeug mit Anhänger drüberfährt, fällt man nachts aus dem Bett“, sagt Anwohner Andreas Stapel. Hinzu kommen die tiefen Pfützen, die sich in den Schlaglöchern nach jedem Regen bilden.

Eigentlich, erklärt der Ortsausschuss-Vorsitzende Hubertus Beier, war eine Ausbesserung längst in Sicht: „Auf der Straße sind ohnehin Kanalbauarbeiten vorgesehen. In diesem Zuge sollte die Pflasterung gleich miterneuert werden.“ Doch genau diese Maßnahme sei nun zwei bis drei Jahre „nach hinten geschoben“ worden. „Die Stadtverwaltung begründet es damit, dass andere Projekte momentan dringlicher sind“, so Beier.

Derzeit bestehe jedoch der Vorschlag, im Rahmen eines Deckenerneuerungsprogramms zumindest wieder eine glatte Oberfläche zu schaffen, bis die eigentliche Maßnahme umgesetzt werden kann. Der Ortsausschuss-Chef stehe in dieser Sache mit Bernd Döding, Leiter der Ahlener Umweltbetriebe, in Kontakt. Besonders weisen die Anwohner auf den verstärkten Busverkehr hin, der die Verschlimmerung der Schlaglochsituation noch befördere.

In diesem Zuge könnte auch gleich ein weiteres Problem beseitigt werden, das den Tönnishäuschenern unter den Nägeln brennt: die Beleuchtung an der benachbarten Bushaltestelle. „Ich bin schon von mehreren Leuten darauf angesprochen worden“, berichtet Hubertus Beier. Zwar sind die solarbetriebenen Lampen innerhalb des Unterstandes von zwei auf vier aufgestockt und mit helleren Leuchtmitteln versehen worden, doch es gehe vielmehr um das Umfeld. „Viele Eltern bringen morgens ihre Kinder zur Haltestelle, doch der Vorplatz ist recht duster“, so Annette Brüggemann.

Wenn da ein Fahrzeug mit Anhänger drüberfährt, fällt man nachts aus dem Bett.

Andreas Stapel

Ein weiterer Knackpunkt: der fehlende Mülleimer an der Bushaltestelle Münsterstraße. „Da liegt so viel Unrat herum“, stört Rudi Schmid. Da die Stadt einen Behälter nicht finanziere, da eine regelmäßige Leerung nötig wäre, denken die Bewohner des Antoniusdorfes darüber nach, eine solche selbst in die Hand zu nehmen.

 

az logoAhlener Zeitung, Bericht: Christian Wolff