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Ortstermin mit Denkmalschützern

Geschrieben von Heiner Klostermann

Bernd Schulze Beer­horst will sich dafür einsetzen, dass die Grabkapelle von Augustin Wibbelt weiter erhalten bleibt. Der ehrenamtliche Denkmalpfleger der Stadt Ahlen hat das 1934 errichtete Gebäude bei einem Ortstermin mit den Vorhelmer Heimatfreunden in Augenschein genommen.

 

Der Zahn der Zeit nagt an der Wibbelt-GrabkapelleHandlungsbedarf sehen die Vorhelmer Heimatfreunde an der Grabkapelle von Augustin Wibbelt. An dem sakralen Gebäude, das in unmittelbarer Nähe zum Geburts- und Sterbeort des berühmten Priesters und Heimatdichters steht, nagt sichtbar der Zahn der Zeit: Die Dachrinnen weisen an mehreren Stellen Löcher auf, die Fassade ist teilweise mit Grünspan überzogen und es gibt bereits erste Feuchtigkeitsspuren im Innenraum.

„Die Kapelle ist sehr beliebt bei Ausflüglern, aber auch fester Bestandteil vieler Stadt- und Ortsführungen“, sagt Peter Fliegener, Schriftführer des Heimatvereins. „Jetzt ist es noch früh genug, etwas zu tun“, meint auch der Vorsitzende Willi Wienker im Gespräch mit der „AZ“. Gerade, weil Wibbelt weit über die Grenzen der Stadt hinaus Ansehen genießt, müsse das Hofensemble erhalten bleiben.

Um Möglichkeiten auszuloten, eine (Teil-)Sanierung einzustielen, gab es am Montagabend einen Ortstermin mit dem ehrenamtlichen Denkmalpfleger der Stadt Ahlen, Bernd Schulze Beerhorst. Jetzt müssen erst einmal die Zuständigkeiten geklärt werden, denn das 1934 errichtete Gebäude, in das Wibbelt erst einige Jahre nach seinem Tod umgebettet worden ist, steht auf privatem Grund. In der Denkmalliste der Stadt Ahlen ist es ebenfalls verzeichnet, dafür gibt es laut Haushaltsplan jährlich einen überschaubaren Kostenzuschuss „Grabpflege Wibbelt“. Die Heimatfreunde gehen aber nicht davon aus, dass dieses Geld auch bauliche Maßnahmen einschließt.

Ahlener Zeitung, Bericht: Christian Wolff