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"Figurenbaum": Neues Konzept steht.

Geschrieben von Christian Wolff

Anwohner und Heimatverein Vorhelm sind sich einig

Das war eine echte Gemeinschaftsarbeit: Die Anwohner der Augustin-Wibbelt-Straße haben soeben ihren Entwurf für die Neugestaltung des Platzes am „Wibbelt-Figurenbaum“ vorgelegt.

Die Anwohner stellen ihr neues Konzept vorSeit Anfang des Jahres hat es mehrere Planungstreffen sowie einen Ortstermin gegeben. Das Projekt wurde zunächst mit dem Heimatverein Vorhelm, weiteren Anliegern sowie den Vorsitzenden von Ortsausschuss und Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IG VVV) einvernehmlich besprochen. Am 25. März wird das Vorhaben im Gasthaus Pelmke vorgestellt, anschließend der Stadt Ahlen vorgelegt.

„Die Gesamtwirkung der Insel bleibt bei unserem Entwurf erhalten, einschließlich des optischen Schwerpunkts am ,Figurenbaum‘“, hält Friedhelm Köllermann fest. Er hat die Ideen der Nachbarn in einer Planskizze festgehalten. Grundgedanke war, auf der einen Seite den Bestand möglichst zu erhalten, aber auf der anderen Seite die von der Stadt gewünschte Kostenreduzierung zu erreichen. Von der Verwaltung wurde bereits im Vorfeld der Gespräche signalisiert, dass „Manpower“ bei Bedarf zur Verfügung stehen.

Die seit Jahren trockengelegte, defekte Brunnenanlage soll nach Wunsch der Nachbarn abgerissen werden. „Vorgesehen ist stattdessen die Installation eines Sprudelsteins“, erklärt Willi Wienker, Vorsitzender des Heimatvereins. „In einer Sitzung am 8. Februar wurde angeregt, einen Findling einzusetzen.“ Nun machen sich die Heimatfreunde auf die Suche nach Sponsoren. Über dem Stein könnten noch Rohre aus Bronze angebracht werden, um die Optik der 1976 von Bernhard Kleinhans geschaffenen „Figurenbaum“-Plastik wieder aufzugreifen. „Doch dafür ist die Form des Findlings entscheidend“, hält IG-VVV-Chef Josef Remmert fest. „Wir brauchen auf jeden Fall ein kontrolliertes Wasserspiel, dass nicht dazu verleitet, etwas hereinzustopfen oder es zu verunstalten.“

Der Lageplan: Jetzt geht es an die UmsetzungDie Waschbetonplatten sind zum Teil brüchig und sollten nach Anwohnermeinung entfernt werden. An ihre Stelle sollen Pflastersteine eingesetzt werden, womöglich aus Beständen der Stadt. Die derzeitige Pergola ist morsch. Eine neue, so Friedhelm Köllermann, müsste aus Hartholz sein, um Folgekosten zu vermeiden.
Die gesamte Anlage soll auch für Rollstuhlfahrer erreichbar sein. Deswegen hofft der Heimatverein darauf, dass die Stadt an zwei Stellen Bordsteinabsenkungen vornehmen kann. Im Gegenzug sagen die Nachbarn weiterhin Unterstützung bei der Anlagenpflege zu.

Sponsoren könnten auch bei der Anschaffung einer Rundbank um eine anliegende Buche zum Tragen gebrauchen, die sich die Anwohner wünschen.

Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung.