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Wenigstens Hinweisschilder!

Geschrieben von Franz Börste

Anwohner des Eichenhains fordern mehr Sicherheit / Landesbetrieb am Zug

Wenn schon keine Linksabbiegerspur möglich ist, fordert Anja Linder eines: „Wenigstens Hinweisschilder sollten aufgestellt werden.“ Die Sprecherin der Interessengemeinschaft der Anwohner der Straße Eichenhain in Tönnishäuschen sieht auf der L 547 in Höhe ihrer Straße einen klaren Gefahrenpunkt.

Anja Linder und ihre Familie schildern Bürgermeister Ruhmöller und Heino Hilbert das ProblemUnd das seit Jahren. In Richtung Warendorf fahrende Verkehrsteilnehmer sind derzeit kaum auf die das mögliche Abbiegen von Fahrzeugen vorbereitet. Auch andere Passanten nehmen die Wohnstraße kaum wahr.

„Vor zwei Jahren ereignete sich hier ein schwerer Unfall, in den ein Anwohner verwickelt war“, sagt Anja Linder. Seit dieser Zeit bemüht sie sich gemeinsam mit ihren Nachbarn um Abhilfe. Am Dienstagabend hatte sie Bürgermeister Benedikt Ruhmöller zu einem erneuten Ortstermin eingeladen, der seinen Sachgebietsleiter für Verkehrsfragen, Heino Hilbert, gleich mitgebracht hatte.

„Da die L 547 nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt Ahlen liegt, kann die Stadt nur Anregungen geben und nicht Abhilfe schaffen“, stellte Benedikt Ruhmöller klar. Heino Hilbert nickte. Alleinzuständig ist der Landesbetrieb Straßenbau, der wegen der geringen Anzahl an Bewohnern der Straße Eichenhain die Errichtung einer Linksabbiegerspur abgelehnt hatte. Wie der Bürgermeister betonte, ist inzwischen seitens der Stadt eine Optimierung der Beleuchtung bei Dunkelheit eingangs der Kreuzung Warendorfer Straße / Eichenhain erfolgt und die Straße in Zone 30 eingestuft worden.


Wie er und sein Fachbereichsleiter Hilbert erklärten, wollen sie sich bei der zuständigen Landesbehörde dafür einsetzen, dass auf der L 547 in Richtung Warendorf ein Hinweisschild auf die Einfahrt in eine Wohnstraße angebracht wird. Ob dieser Wunsch der Anwohner des Eichenhains in Erfüllung geht – und wenn ja, in welcher Form – entscheiden allein die Polizei und der Landesbetrieb Straßenbau.

„Wer als Außenstehender den Verkehrsfluss zur Feierabendzeit in beiden Richtungen für eine halbe Stunde miterlebt, kann uns verstehen“, ist sich Anja Linder sicher. Auch Birgit Fröbel hofft auf Einsicht der Verantwortlichen im Landesbetrieb. Als Vertreter der Interessengemeinschaft Eichenhain wollen sich die beiden Damen jedenfalls weiter dafür einsetzen, dass die Landesbehörde etwas für die Sicherheit der Tönnishäuschener tut. Es erweckt den Anschein, dass tatsächlich nicht alle Autofahrer das vorgeschriebene Tempo von 50 Stundenkilometern einhielten, zumindest diejenigen, die sich aus Richtung Warendorf dem Kreisverkehr nähern. Aufschluss kann nur die Verkehrspolizei geben, die hier häufig Geschwindigkeitskontrollen durchführt.

 

Franz Börste schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung