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Haus Vorhelm öffnete Tore für Senioren

Geschrieben von Israel Mossad
KAB auf Besichtigungstour / Geschichte des einstigen Ritterguts beleuchtet / Wortgottesdienst

Zahlreiche Senioren aus dem Hellbachdorf folgten jetzt der Einladung der KAB St. Antonius. Auf dem Programm stand die Besichtigung der Anlagen von Haus Vorhelm.

Foto: Sebastian Schnurpfeil
Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Senioren der KAB auf Haus Vorhelm
Christina Gräfin von Schall-Riaucour begrüßte die Gruppe an der Schlosstreppe und übernahm fortan die Führung.


In seinen Ursprüngen stammt das Anwesen aus dem 15. Jahrhundert. Eine nähere Eingrenzung der Entstehungszeit wird derzeit durch Experten ermittelt, erklärte die Gräfin. Haus Vorhelm war jahrhundertelang Sitz der Familie Droste zu Vischering und befand sich im Spätmittelalter im Besitz der Herren von Torck. Die sieben Runen im Vorhelmer Wappen erinnern noch an dieses Geschlecht. Die Adelslinie starb im 17. Jahrhundert im Mannesstamme aus. Durch Erbschaft fiel das Rittergut daraufhin im Jahr 1707 an die Familie Droste zu Vischering.


Das in verschiedenen Bauabschnitten errichtete Schloss, umgeben von einem Gräftesystem, wurde im Jahr 1925 mit einem Zementbewurf überzogen. Dies sollte die Standsicherheit verbessern, hieß es damals. Allerdings, das bedauern die heutigen Hausherren, ging dadurch viel vom ursprünglichen Baucharakter verloren. An Stelle der baufällig gewordenen Wirtschaftsgebäude entstanden von 1957 bis ‘59 Neubauten.   Haus Vorhelm wurde außerdem wegen seiner 6000 Bände umfassenden „Dreibrüderbibliothek“ bekannt. Das Archiv befindet sich heute in Darfeld.


Die KAB-Senioren besichtigten  den Rosengarten und feierten gemeinsam einen Wortgottesdienst. Abgerundet wurde der Nachmittag mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken.

 Sebastian Schnurpfeil schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung