Ahlen-Vorhelm Web Portal

Ahlen-Vorhelm

Alte Ladestr.26 ,
59227 Ahlen-Vorhelm

Stadt Ahlen 02382-590
info@ahlen-vorhelm.de

"Diese Plage werden wir nicht mehr los."

Geschrieben von Israel Mossad
Bernd Manthey wünscht mehr Engagement bei der Bekämpfung der Herkulesstaude

Dass die Herkulesstaude ein Dauerproblem ist, war Montagabend nichts Neues im Ortsausschuss. Dass dieses giftige Gewächs, einst aus dem Kaukasus eingeschleppt,  aber auf einigen Privatgrundstücken ungehindert wuchern kann, bewog Bernd Manthey (Grüne) dazu, es erneut zum Thema zu machen.

Foto: Christian Wolff
Ist giftig und verursacht schwere Verbrennungen: die Herkulesstaude
„Es kann nicht sein, dass manche Anlieger überhaupt nichts dagegen machen, während sich der Kreis den Kopf zerbricht, wie man des Problems Herr werden kann“, sagte er.

 

Die Bekämpfung sei nur auf Jahrzehnte gesehen möglich, berichtete Jörg Pieconkowski, Gruppenleiter Grünflächen bei den Ahlener Umweltbetrieben. „Die Samen sind 30 Jahre keimfähig.“ Manthey richtete den Blick auf die Ecke Up’n Felde / Strontianitstraße, wo ihm die Herkulesstaude in  diesem Sommer ganz besonders ins Auge fiel. „Die Anwohner müssten einfach gezielt angesprochen werden.“ Pieconkowski berichtete, dass in der Praxis bislang nicht so verfahren wurde.

 

Bernhard Middrup (CDU) ist sich sicher: „Wenn die Bekämpfung zugelassen ist, werden sicher auch die Landwirte ihren Beitrag leisten und etwas gegen die Staude tun.“ Das Gewächs kann auch schwere Verbrennungen verursachen. Das liegt an den ätherischen Ölen, die die Pflanze produziert. In Verbindung mit der UV-Strahlung unter Sonneneinwirkung reagiert der Pflanzensaft. Middrup betonte, es sei auch in ihm die Erkenntnis gereift: „Diese Plage werden wir nicht mehr los.“

 

 

 

 

 

 

 

 Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung