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Geplanten Bolzplatz nicht aus den Augen verlieren

Geschrieben von Israel Mossad
Sachstand zum Gelände gegenüber der Hellbachhalle

„Wie ein Übungsplatz für die Bundeswehr“ wirkt nach Ansicht des Ortsausschussvorsitzenden Hubertus Beier das Grundstück gegenüber der Hellbachhalle. Dort, wo einst ein Parkplatz für das Veranstaltungszentrum war, ist inzwischen Ödland – und das schon seit mehr als einem Jahr.

Foto: Christian Wolff
Seit mehr als einem Jahr Kraterlandschaft: der ehemalige Hellbachhallen-Parkplatz
Grund für Beier, bei der Verwaltung nachzuhaken, wie es um  die weitere Nutzung bestellt ist.


„Es handelt sich um ein 4300 Quadratmeter großes Grundstück“, informierte Markus Hillebrand   vom Zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagement (ZGLM) über das Gelände nahe der Dorffelder Straße. „Davon sind 3774 Quadratmeter als Bauland vorgesehen. Darauf könnten sechs Einfamilien- oder zwölf Doppelwohnhäuser entstehen.“ Seit Mitte 2006 seien die Voraussetzungen dafür geschaffen.

Die Stadt habe bereits konkrete Gedanken einer Grundstückserschließung, so Hillebrand, doch dabei hätten sich mehrere Probleme aufgetan: Zum einen müsste der Lärmschutzwall zwischen Von-Droste-Hülshoff- und Grottkauer Straße entfernt werden, zum anderen müssten anteilig für die noch nicht abgerechnete Straßenseite Erschließungskosten erhoben werden. „Wir sprechen von einem Gesamtaufwand von 280 000 Euro. Das rentiert sich nicht.“

Mittlerweile, berichtete der Experte aus dem Baudezernat, habe ein Bauträger Interesse an dem Gelände bekundet. Nun bestehe die Aussicht, dass auch die andere Seite der Von-Droste-Hülshoff-Straße bebaut werden kann. Hillebrand: „Wenn die Gespräche mit dem Interessenten positiv verlaufen, kann es ganz schnell gehen – sowas ist ja auch immer konjunkturabhängig.“

Ralf Kiowsky (CDU) äußerte seine Hoffnung, dass durch diese Bauabsichten nicht der bereits vorgesehene Bolzplatz ins Hintertreffen gerät, der anliegend als Ersatz für den im Zuge der Friedhofserweiterung entfernten Platz entstehen soll. Bernd Manthey (Grüne) pochte auch auf die Optik der Neubauten: „Wir wünschen eine vernünftige Lösung.“ Der Bereich sei schließlich eine Art „Torsituation“ direkt hinterm Ortseingang.

 Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung