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Das sind "Gottes geniale Gedanken"

Geschrieben von Israel Mossad
Erster „Tauferinnerungsgottesdienst“ in der Friedenskirche fand sehr viel Zuspruch

„Vergiss es nie“ – mit ihrem engagierten Gesangsvortrag heizten Svenja Diekmann, Mareike Linnemann und Sarah Wendt (Zoe Austin war verhindert) gemeinsam mit ihrer Gesangslehrerin Michaela Schäper den Gottesdienstbesuchern am  Sonntag in der Evangelischen Friedenskirche mächtig ein.

Foto: Sebastian Schnurpfeil
Bilder der Täuflinge wurden an einen Strauch gehängt
Das Lied beschrieb den hohen Wert, den jedes menschliches Leben vor Gott hat: Kein Produkt des Zufalls, sondern ein genialer Gedanke Gottes.


Pfarrer Martin Frost hatte seine Gemeinde Vorhelm-Sendenhorst zu einem „Tauferinnerungsgottesdienst“ eingeladen. Mehr als 20 Familien aus dem Hellbachdorf und der Vier-Türme-Stadt, die in den Jahren 2004 bis 2006 eine Taufe in der Evangelischen Gemeinde gefeiert hatten, nahmen die Gelegenheit wahr, die Friedenskirche wieder zu besuchen, so dass kein Platz frei blieb.

 

Die meisten hatten auch ihre Taufkerzen mitgebracht. Sie wurden erneut – als Zeichen für das neue Leben aus der Taufe – an der Osterkerze entzündet und brannten allesamt während des Gottesdienstes auf dem Altar. Ein beeindruckender Anblick, befanden die Besucher.
Anhand der „Rose von Jericho“, die sich durch Zugießen von heißem Wasser schnell aus einem vertrockneten, eingefallenen Zustand in eine grüne Pflanze verwandeln kann, erlebten die Taufkinder von damals, die sich vor dem Altar versammelt hatten, staunend die lebensspendende Kraft des Wassers.

 

Anschließend verfolgten sie interessiert die Taufe von Melanie Klein und bekamen so einen Eindruck davon, wie damals ihre eigene Taufe vollzogen wurde.  Vor dem Gottesdienst hatten die Familien Fotos ihres Taufkinds mitgebracht. Eine Familie war sogar aus Detmold angereist. Diese Fotos wurden, auf grüne „Blätter“ aus Tonpappe geklebt, an einen „Taufbaum“ gehängt. Hierzu kamen die Familien einzeln nach vorn. Bevor jedes Kind ein Kreuzzeichen auf die Stirn erhielt, wurden die Familien an ihren jeweiligen Taufspruch erinnert, der zuvor von den Katechumenen auf einzelne „Wurzeln“ aus Wellpappe geschrieben worden war.

 

Damit wurde zum Ausdruck gebracht, dass die biblischen Taufsprüche eine gute Grundlage, ein festes Fundament für ein menschliches Leben darstellen, aus dem getaufte Christen immer wieder neu Kraft erhalten können.

 

 Sebastian Schnurpfeil schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung