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BUND wurde massiv bedrängt

Geschrieben von Christian Wolff
Weiter Diskussionen um Bosenberg-Pläne
Die Diskussionen um die geplante Nachnutzung des stillgelegten Zementwerks Bosenberg als Biogasanlage und Getreidehandel reißen nicht ab.

Jetzt hat der Kreissprecher des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Clemens Haase, Kontakt mit der Bürgerinitiative Bosenberg aufgenommen. Die Initiative um Sprecherin Cornelia Beck spricht sich – wie berichtet – gegen die Umsetzung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes aus.


Haase vertritt die Meinung, dass „in Vorhelm Bürgerrechte mit Füßen getreten werden“, wie er in einer Pressemitteilung formuliert. Was war passiert? Der BUND wurde seitens der Stadt Ahlen angeschrieben, da im Rahmen eines Zielabweichungsverfahrens alle Träger öffentlicher Belange angehört werden müssen.

Dies, so Cornelia Beck, sei eine „legale Art, den Regionalplan auszuhebeln und ein Genehmigungsverfahren zu beschleunigen“ – in diesem Fall den Bau einer Biogaslanlage in Vorhelm.

Clemens Haase hat in Abstimmung mit dem Naturschutzbund die Anfrage zum zweiten Mal abgelehnt, was bedeutet, dass ein verkürztes Verfahren nun nicht mehr möglich ist. Daraufhin sei er von der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Petra Pähler-Paul und der zuständigen Architektin Agnes Weber mehrfach angerufen und nach eigenem Bekunden „in massivster Weise bedrängt worden, damit er seine Ablehnung zurücknimmt“.

Für die Bürgerinitiative stelle sich nun die Frage, warum sich die Grünen-Chefin für eine Sache einsetzt, die aus naturschutzrechtlicher Sicht abglehnt werden müsse, erklärt Cornelia Beck gestern gegenüber Ahlen-Vorhelm Web Portal und der "AZ". Für sie bleibt der Fortgang des Verfahrens spannend. 

 

 Christian Wolff schreibt für Ahlen-Vorhelm Web Portal und die Ahlener Zeitung

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