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Natur- oder Betonstein rund um das Kriegerehrenmal?

Geschrieben von Heiner Klostermann

Durch Eigeninitiative wollen die Vorhelmer dem eineinhalb Jahre währenden Provisorium am Kriegerehrenmal ein Ende setzen. Unklar ist nur noch, ob die einstige Sockelfläche mit Beton- oder Natursteinen gepflastert wird, hieß es im Ortsausschuss.

Rund um das Vorhelmer Kriegerehrenmal wird im kommenden Jahr eine neue Gestaltung umgesetzt. Foto: Christian WolffDie Vorhelmer wollen die Fläche rund um das Kriegerehrenmal in Eigeninitiative wieder „in Schuss“ bringen – so viel steht fest. Bleibt einzig die Frage, welcher Stein dabei verwendet werden soll. Während Bernd Avermiddig, stellvertretender Vorsitzender des Ortsausschusses, der Unteren Denkmalbehörde bereits Proben eines sandfarbenen Betonsteins vorgelegt hat, regte der Heimatvereins-Vorsitzende Willi Wienker jetzt an, im Sinne der Denkmalpflege doch lieber einen Naturstein zu verwenden. „Das klären wir noch“, sicherte Ausschuss-Chef Hubertus Beier am Montagabend zu.

Als im Sommer 2013 der alte Sockel rund um den Obelisken durch die Stadt aufgrund mehrerer wackelnder Platten gänzlich entfernt wurde, sollte er nach dem Willen der Verwaltung dauerhaft durch ein Kiesbett ersetzt werden. Doch damit wollten sich die Vorhelmer Vereine nicht abfinden. Nach mehreren Ortsterminen zeichnete sich vor einigen Monaten der Kompromiss ab, dass die Stadt zwar das Material für eine neue Sockelumfassung stellen müsse, die Arbeiten selbst jedoch durch einige Vorhelmer ehrenamtlich ausgeführt werden, um den Haushalt zu schonen. Beier: „Da stehen wir in der Pflicht.“

Stadtbaurat Andreas Mentz gab an, dass bei der Frage nach der Steinauswahl auch die Kosten berücksichtigt werden müssten. Betonstein sei nach erster Einschätzung aus dem Rathaus passend und durchaus vertretbar. Eine Umsetzung der Arbeiten soll im Frühjahr erfolgen. Egal, mit welchem Stein – Bernd Avermiddig ist überzeugt: „Das kriegen wir in Eigenleistung hin.“

Ohnehin werde in diesem Zuge das gesamte Erscheinungsbild des Vorhelmer Dorfplatzes überarbeitet, wie Bernd Döding erklärte. Der Leiter der Ahlener Umweltbetriebe legte sein Augenmerk auf eine Erleichterung der dauerhaften Pflege zwischen Haupt- und Pankratiusstraße. „Wir haben uns grundlegende Gedanken gemacht hinsichtlich der Gestaltung“, so Döding. Die bisherigen Wegesysteme sollen mit Mutterboden aufgefüllt und dann mit Rasen eingesät werden. Gleiches geschehe mit der Platzfläche, auf der derzeit pflegeintensiver roter Schotter liegt.

Ahlener Zeitung, Bericht: Christian Wolff

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