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Keine Chronik zum Geburtstag

Geschrieben von Ralf Steinhorst

Der Streit um den Vorhelmer Heimatkalender hat weitere Nachwirkungen: Die Karnevalsgesellschaft „Klein-Köln“ hat ihre Internetseite abgeschaltet – aus Sorge vor weiteren Klagen um das Recht am eigenen Bild. Auch die Erstellung einer Chronik ist in der Schwebe.

Führen die KG „Klein-Köln“ in die Geburtstagssession: Detlef Kahl, Martin Labus, Stephan Fährenkemper, Karsten Winter, Jeanette Bücker, Frank Schroers und Präsident Helmut Krainski (v.l.). Foto: Ralf SteinhorstGibt es eine Jubiläumsschrift zum 70. Geburtstag der Karnevalsgesellschaft „Klein-Köln“? Unsicherheit herrschte am Freitagabend in der Diskussion, ausgelöst durch den Rechtsstreit um den Historischen Kalender des Heimatvereins. Eine endgültige Entscheidung fiel nicht. Entschieden wurde aber die Besetzung von Teilen des Vorstands. Helmut Krainski geht hier in eine weitere Amtszeit als Präsident.

„Durchgeknallt im Märchenwald“ war das Motto der letzten Session, die durchweg positiv beurteilt wurde. „Die KG funktioniert“, stellte Präsident Helmut Krainski zufrieden fest und schloss die gute Jugendarbeit betont mit ein. Dazu gehörte auch ein ausverkaufter Galaabend, wie Kassiererin Jeanette Bücker berichtete, die ein leichtes Plus in der Kasse verzeichnete.

Die Berichte aus den Abteilungen zeugten von einer aktiven KG. Senatspräsident Günther Köhne nutzte die Gelegenheit, seinen Rückzug zum Jahr 2018 zu verkünden. Bei den Hellbach-Sternen stößt Jana Labus mit zum Trainerteam. Der Elferrat bereitet aktuell die Fahrradtour vor, auf der beim Abschluss der ausgefallene „AZ“-Redaktionssturm nachgeholt werden soll.

Bei den Teilwahlen zum Vorstand gab es keine Überraschungen: Präsident Helmut Krainski, Geschäftsführer Stephan Fährenkemper und Kassiererin Jeanette Bücker wurden einstimmig wiedergewählt.

Die Versammlung der KG Klein-Köln war gut besucht.Der Kalenderrechtsstreit des Heimatvereins hinterlässt auch bei der TuS Westfalia Vorhelm, wo „Klein-Köln“ eine Abteilung bildet, Spuren. So wird zurzeit eine Satzungsänderung erarbeitet, die den Passus des Rechts am eigenen Bild behandelt. Die KG werde umgehend ihre Internetseite abschalten, um möglichen rechtlichen Unwägbarkeiten aus dem Weg zu gehen.


Das ist mir zu heiß.

Günther Köhne erklärte seinen Ausstieg aus dem Chronik-Gremium


Zudem erklärte Günther Köhne seinen Ausstieg aus dem Vorbereitungsgremium zur Vereinschronik zum 70-Jährigen: „Das ist mir zu heiß“. Ob eine Chronik erstellt wird, ist nun in der Schwebe. Hier sollen die beiden anderen Gremiumsmitglieder, Josef Remmert und Christian Wolff, befragt werden. Präsident Krainski wollte eine Erstellung der Chronik nach langer Diskussion dennoch versuchen: „Wir versuchen es – wir gehen es an“. Allerdings habe der Streit inzwischen dazu geführt, dass der Vater der Klägerin den Kreis der Senatoren, dem er angehörte, verlassen hat.

Das kommende Sessionsmotto wird „70 Jahre – Dat war‘s noch nich“ lauten. Für die Kinderkarnevalsgala wird nach dem Rückzug von Niklas „Milo“ Miloczewski eine neue Sitzungspräsidentin oder ein Sitzungspräsident gesucht. Auch ein Paar sei denkbar. Außerdem ist für den Kinderkarneval eine Kostümprämierung oder ein Laufsteg angedacht, um die Kostüme der Kinder besser präsentieren zu können.

az logoAhlener Zeitung, Bericht und Fotos: Ralf Steinhorst

 

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