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Skandal im Vorhelmer Olympiadorf

Geschrieben von Heiner Klostermann

Ganz auf Olympia eingestellt sind derzeit nicht nur zahlreiche Sportfreunde vor den Fernsehapparaten, sondern auch der Nachwuchs aus Vorhelm. Der hat im Ferienlager kurzerhand ein eigenes olympisches Feuer entzündet.

Umzug auf den Berg: Weil die Unterkunft der Vorhelmer die Kritik von Sicherheitsbehörden auf sich zog, mussten die 82 Kinder und 20 Betreuer kurzfristig in die sauerländischen Wälder ausweichen, wo es bei Lagerfeuerromantik eine ebenso fundierte Vorbereitung auf die olympischen Ferienspiele gab. Foto: PrivatWährend in Rio die deutschen Olympioniken um Medaillen kämpfen, wurden auch im sauerländischen Endorf, wo das Ferienlager von St. Pankratius Quartier bezogen hat, die olympischen Spiele eröffnet. Unter tosendem Applaus traf Fackelträger Guido Keil nach seinem neuntägigen Fackellauf um die ganze Welt in der Schützenhalle St. Hubertus ein. Dort empfingen ihn 82 Kinder mit ihren 20 Betreuern. Und sogar Endorfs Bürgermeister Günter Knöppke überraschte in der Eröffnungszeremonie mit 300 Liter Orangensaft.

Um an weiteren sportlichen Ereignissen teilnehmen zu dürfen, absolvierten die Vorhelmer Sportler zu Beginn der zweiwöchigen Spiele eine Reihe von Qualifikationsrunden, unter anderem das Sportabzeichen, oder bewiesen sich bei den Paralympics und im Wettrutschen im Schwimmbad.

Für einen folgenschweren Skandal sorgte der olympische Funktionär Fabian Kohlmann durch unkooperatives Verhalten mit den zuständigen Sicherheitsbehörden der Hallenaufsicht: So hieß es für alle Bewohner des olympischen Dorfes mit Sack und Pack in die Berge und Wälder des Sauerlandes auf unbestimmte Zeit umzusiedeln. Bei Lagerfeuerromantik konnten die aufgewühlten Gemüter beruhigt werden und auch Kohlmann zeigte Einsicht. Er stellte die Sicherheitsmängel an der Schützenhalle ab, so dass die Athleten am nächsten Morgen wieder das olympische Dorf beziehen und in die Schwimmwettkämpfe starten konnten.

Für große Erheiterung sorgte die neue olympische Disziplin „Dicke Kacke“, bei der die Olympioniken einen schlammigen Parcours zu absolvieren hatten. Abgerundet wurde selbiger Tag mit einer Schaumparty in den Katakomben der Sportarena, in welcher zu sommerlichen Klängen die Halbzeit der olympischen Spiele zelebriert wurde.

Besondere Disziplinen waren das Geländespiel in den Wäldern des Eykhorn Forest, wo Mann gegen Mann und Frau gegen Frau unter extremen geologischen Gegebenheiten gegeneinander zu kämpfen hatten sowie das Duell von Trainer gegen Athleten, welches nach zähem Ringen keinen klaren Sieger hervorbringen konnte. Auch die Players-Night war mehr als gut besucht. Zwischen verschiedenen kleinen Casinospielen konnten weitere Goldmedaillen verliehen werden.

Zum Ende der olympischen Spiele nähert sich auch die Stimmung dem absoluten Höhepunkt, dazu steuern nicht nur Küchenteam und Betreuer mit gutem Essen sowie bester Laune und Motivation bei, sondern auch die Gastfreundschaft der Endorfer Dorfgemeinschaft. So kann die zweite olympische Woche auf Unterstützung vom Sonnengott hoffen, in der die noch ausstehenden Titel ergattert werden, wonach die ruhmreichen Athleten wieder in das heimische Vorhelm zurückkehren.

Ahlener Zeitung, Bericht: Christian Wolff

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